Der Belgier hatte in einer Pressekonferenz am Freitag in einem zwölf Minuten langen Statement Vinicius Junior nach dem Rassismus-Vorfall im Champions-League-Spiel bei Benfica Lissabon verteidigt und dabei auch Benfica-Trainer José Mourinho für dessen Kommentare im Nachgang scharf kritisiert. Gleichzeitig sprach sich Kompany aber auch generell für einen besseren Umgang innerhalb der Gesellschaft aus.
"Hat mir aus der Seele gesprochen"
Für ihn sei es "eine Selbstverständlichkeit, dass wir so miteinander leben sollten", sagte Eberl: "Dass das eben nicht die Regel ist, hat Vincent eindrucksvoll beschrieben. Und das kann keiner besser machen als er." Ihn hätten Kompanys Worte "tief berührt", ergänzte Eberl, der neben dem Trainer auf der Pressekonferenz gesessen hatte: "Er hat mir aus der Seele gesprochen. Und ich finde, wir brauchen gar nichts hinzufügen. Diese Rede steht für sich. Diese Rede ist herausragend. Unsere Aufgabe ist es, das jetzt so zu leben."
Auch Kompany wollte am Samstag nicht noch einmal darauf eingehen. "Ich habe alles dazu gesagt. Das war meine ganz spontane, ehrliche Meinung zu der Situation", sagte der 39-Jährige: "Ich glaube nicht, dass wir etwas gewinnen, wenn ich in den nächsten Tagen da noch mehr zu sage." Er "hoffe" aber, so Kompany, "dass die Tür offen bleibt, damit wir daraus wachsen".
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