Die ADMIRAL Frauen Bundesliga geht mit der 17. Runde in den vorletzten Spieltag des Grunddurchgangs.
Spitzenteam gegen Abstiegssorgen
Zum Auftakt empfängt Tabellenführer FK Austria Wien am Freitag, 20. März 2026 den USV Neulengbach.
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Die Wienerinnen sind als einziges Team der Liga weiterhin noch ungeschlagen, Neulengbach hat als Tabellenachter aktuell noch sieben Punkte Vorsprung auf das rettende Ufer. Bereits mit einem Remis könnte die Austria den Grunddurchgang eine Runde vor Schluss als fixer Tabellenführer beenden.
Stefan Kenesei, Cheftrainer FK Austria Wien: „Mit Neulengbach wartet ein Gegner, der uns in dieser Saison schon einmal vor extreme Schwierigkeiten gestellt hat. Wir konnten das Spiel auswärts gewinnen, es war aber ein sehr schweres Spiel und ich glaube, dass sich Neulengbach im Winter noch einmal durch die Neuzugänge und durch die gute Arbeit im Defensivbereich deutlich verbessert hat. Es ist sehr schwer, ihnen Tore zu schießen. Trotzdem bleibt unser klares Ziel, vor allem zu Hause in der Generali Arena, die drei Punkte zu holen. Wir werden unser Spiel auch so anlegen und ich erwarte ein Spiel, in dem wir Lösungen in der Offensive finden müssen. Wir freuen uns auf das Match: Freitagabend, Flutlichtspiel und hoffentlich mit vielen Zuschauern gegen einen sehr ambitionierten Gegner.“

Titelverteidiger bittet zum Tanz
Das zweite Freitagabendspiel steigt um 20:15 Uhr zwischen Titelverteidiger SKN St. Pölten und dem LASK.
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Im Hinspiel setzten sich die Wölfinnen mit vier zu null durch und konnten zudem in der vergangenen Runde mit einem 9:1-Kantersieg in Altach den höchsten Sieg der laufenden Saison einfahren.
Laurent Fassotte, Cheftrainer SKN St. Pölten: „Der LASK wird ein anspruchsvoller Gegner für uns sein, denn sie haben nichts zu verlieren. Die Meistergruppe ist für sie nicht mehr zu erreichen und sie haben ihren Platz im Mittelfeld. Spiele gegen solche Teams sind immer schwierig. Wir wollen unsere starke Performance aus Altach bestätigen, unseren Angriffsfußball weiterentwickeln, Chancen kreieren und Tore erzielen. Das ist der wesentliche Teil unserer Entwicklung im Moment. Wir wollen auch gegen den LASK die drei Punkte in St. Pölten behalten.“
Graz drängt auf Big Point
Den Bundesliga-Samstag eröffnet der SK Sturm Graz mit dem Heimspiel gegen den FC Blau Weiß Linz/Kleinmünchen am Samstag, 21. März.
Zum Matchcenter: SK Sturm Graz - FC Blau Weiß Linz/Kleinmünchen
Die Steirer liegen aktuell punktgleich mit dem Tabellendritten SCR Altach und benötigen in den verbleibenden beiden Spielen des Grunddurchgangs nur noch einen Punkt, um sich den Platz im Meister-Playoff zu sichern. Die Oberösterreicherinnen liegen mit neuen Zählern auf Platz neun, vier Punkte vor dem Schlusslicht aus dem Südburgenland.
Orhan Karacam, Co-Trainer FC Blau Weiß Linz/Kleinmünchen: „Nach der Heimniederlage im letzten Spiel ist die Enttäuschung natürlich noch spürbar. Wir wissen, dass wir unseren eigenen Ansprüchen nicht gerecht geworden sind und haben die vergangenen Tage intensiv genutzt, um die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Am Wochenende wartet mit Sturm Graz eine große Herausforderung auf uns. Genau solche Spiele sind aber die richtige Gelegenheit, eine Reaktion zu zeigen. Wir werden mit voller Energie, hoher Konzentration und dem klaren Ziel auftreten, ein anderes Gesicht zu zeigen.“
Duell um Rang drei
Das erste von zwei Bundesliga-Sonntagspielen steigt zwischen dem First Vienna FC 1894 und dem SCR Altach.
Zum Matchcenter: First Vienna FC 1894 - SCR Altach
Für die Vienna ist die Meistergruppe nicht mehr erreichbar. Altach befindet sich im Fernduell mit Sturm Graz und Platz drei.
Bernhard Summer, Cheftrainer SCR Altach: „Für uns ist es jetzt einfach wichtig, dass wir nach der außergewöhnlichen Niederlage am Sonntag gegen Sankt Pölten wieder in die Spur zurückfinden. Die Tabellensituation weist uns zwar als Favorit aus, allerdings ist uns auch bewusst, wie schwer es ist, auf Dauer die Punkte zu holen. Für uns ist es nach wie vor ein großes Ziel, dass wir den einen Punkt, den wir brauchen, um im Meisterplayoff mitspielen zu können, noch holen aus den zwei verbleibenden Spielen. Dazu haben wir jetzt am Sonntag die nächste Chance und diese Chance wollen wir wahrnehmen.“

Hoffnungen gegen Favoritenrolle
Den Abschluss der 17. Runde macht am Sonntag, 22. März der RB Salzburg zu Hause gegen die SPG Südburgenland/TSV Hartberg.
Zum Matchcenter: RB Salzburg - SPG Südburgenland/TSV Hartberg
Die Mozartstädterinnen mussten sich in der vergangenen Runde Tabellenführer Austria Wien nur knapp mit 0:1-geschlagen geben und rangieren auf Platz 5. Die Spielgemeinschaft aus dem Südburgenland braucht hingegen dringend Zählbares im Abstiegskampf, denn aktuell hat die Auswahl von Michael Thek vier Punkte Rückstand auf den Nicht-Abstiegsplatz.
Michael Thek, Cheftrainer SPG Südburgenland/TSV Hartberg: „Die Enttäuschung nach dem ungerechten, letzten Spiel war sehr groß. Jetzt gilt es wieder nach vorne zu schauen. Auch wenn uns in Salzburg ein starker Gegner erwartet, wollen wir uns wieder ein Stück weiterentwickeln und uns bestmöglich präsentieren.“
