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ADMIRAL Frauen Bundesliga: Cup-Revanche und Rapid-Heimpremiere

Die Veilchen brennen auf wichtige 3 Punkte und das Wiedersehen mit Salzburg
Die Veilchen brennen auf wichtige 3 Punkte und das Wiedersehen mit SalzburgProfimedia

Die vierte Runde der ADMIRAL Frauen Bundesliga startet mit einem Kracher: Meister Austria Wien empfängt Salzburg zur Neuauflage des Cup-Finales. Tabellenführer Sturm muss zur Vienna, Rapid bestreitet sein erstes Bundesliga-Heimspiel.

Die ADMIRAL Frauen Bundesliga geht in ihre vierte Runde. Im Mittelpunkt steht bereits am Freitagabend das Duell zwischen Double-Gewinner Austria Wien und RB Salzburg. Gleichzeitig gastiert der noch makellose Tabellenführer Sturm Graz bei der Vienna.

Am Samstag fordert der LASK Vizemeister St. Pölten, ehe am Sonntag Rapids historische Heimpremiere in der höchsten Spielklasse auf dem Programm steht.

Double-Sieger Austria fordert Salzburg

Zum Auftakt kommt es zur Neuauflage des Cup-Finales der vergangenen Saison. Damals setzte sich die Austria mit 1:0 durch und machte damit das Double perfekt. In der Liga waren die beiden Teams zuletzt kaum zu trennen: Die vergangenen zwei Duelle endeten jeweils torlos.

Zum Matchcenter: Austria Wien - RB Salzburg

Die Austria hält nach zwei absolvierten Partien bei drei Punkten, Salzburg nach drei Spielen bei sechs. Besonders wird das Wiedersehen für Lucia Orkic. Die ehemalige Salzburg-Kapitänin wechselte erst im Sommer zu den Veilchen.

Stefan Kenesei (FK Austria Wien): "Nach den ersten drei Punkten in dieser Saison und einer guten, durchaus zufriedenstellenden Leistung gegen den LASK wartet jetzt mit Salzburg, wie schon im Vorjahr, ein sehr ambitioniertes Team. Auch wenn sie gegen Sturm vielleicht nicht den besten Tag erwischt haben, wissen wir genau, wie gefährlich und wie schwer diese Mannschaft zu bespielen ist. Zudem haben sie sich im Sommer gut verstärkt, wodurch sie meiner Meinung nach noch einmal einen Ticken stärker geworden sind. Und trotzdem wollen wir wieder die drei Punkte im Heimspiel holen, den Schwung aus den letzten Spielen mitnehmen, weiter wachsen und uns stetig weiterentwickeln. Wir werden immer stärker und sicherer in unseren Abläufen, und das muss man auch zu Hause gegen Salzburg sehen. Am Ende des Tages müssen die drei Punkte in Wien bleiben."

 

ADMIRAL Frauen Bundesliga: Alle Spiele der 4. Runde im Überblick
ADMIRAL Frauen Bundesliga: Alle Spiele der 4. Runde im ÜberblickFlashscore

 

Vienna fordert den makellosen Tabellenführer

Parallel dazu ist Tabellenführer Sturm auf der Hohen Warte gefordert. Die Grazerinnen gewannen alle drei bisherigen Saisonspiele und setzten sich zuletzt im Spitzenspiel gegen Salzburg mit 2:0 durch.

Zum Matchcenter: First Vienna FC 1894 - SK Sturm Graz

Die Vienna reist ebenfalls mit Selbstvertrauen an. Nach zwei Remis gelang mit dem 2:0 bei Blau-Weiß Linz der erste Saisonsieg. Die jüngste Bilanz spricht allerdings für Sturm: Alle drei direkten Duelle der vergangenen Spielzeit gingen an die Steirerinnen.

Denny Krcmarek (First Vienna FC 1894): "Wir freuen uns riesig auf das Spiel gegen den aktuellen Tabellenführer. Die Mannschaft arbeitet sehr hart, wir sind gut vorbereitet und haben momentan eine richtig gute Energie in der Gruppe. Wir sind in dieser Saison noch ungeschlagen und gehen mit Selbstvertrauen und großer Vorfreude in die kommenden Wochen. Mit Sturm, Austria und St. Pölten warten absolute Topteams auf uns. Genau mit solchen Mannschaften wollen wir uns messen und zeigen, was in uns steckt."

St. Pölten noch ohne Punktverlust

Auch St. Pölten hat bislang keinen Punkt abgegeben. Der Vizemeister gewann seine beiden Saisonspiele und reist als Favorit nach Oberösterreich. Der LASK hält nach drei Partien bei drei Zählern.

Zum Matchcenter: LASK - SKN St. Pölten

In der Vorsaison waren die Kräfteverhältnisse eindeutig: Der SKN gewann die beiden Duelle mit 4:0 und 3:0. Für Tea Krznaric kommt es diesmal zu einem Wiedersehen mit ihrem ehemaligen Klub. Die LASK-Spielerin lief in der vergangenen Saison noch für St. Pölten auf.

Laurent Fasotte (SKN St. Pölten Frauen): "Wir sind sehr glücklich und zufrieden mit Start in die Saison. Jedes Spiel erfordert besondere Aufmerksamkeit und eine gute Vorbereitung. Gerade zu Beginn der Saison ist es immer schwierig, auswärts zu spielen. Mit dem LASK erwartet uns zudem eine Mannschaft mit einigen neuen Spielern. Sie sind immer ein sehr unangenehmer und schwer zu bespielender Gegner. Wir wollen unsere gute Serie und die positiven Ergebnisse seit Saisonbeginn fortsetzen. Wir müssen uns als Mannschaft von Woche zu Woche weiter verbessern. Natürlich wissen wir, dass es sehr schwierig ist, viele Spiele in kurzer Zeit zu bestreiten. Die Champions League steht vor der Tür, aber der Rhythmus innerhalb der Mannschaft stimmt. Wir werden alles daransetzen, die drei Punkte beim LASK zu holen."

Rapid vor besonderer Premiere

Für Rapid steht am Sonntag ein Stück Klubgeschichte an. Der Aufsteiger bestreitet sein erstes Heimspiel in der ADMIRAL Frauen Bundesliga. Nach zwei Remis warten die Hütteldorferinnen noch auf ihren ersten Sieg.

Zum Matchcenter: SK Rapid Wien - SCR Altach

Mit Altach kommt das aktuelle Schlusslicht nach Wien. Die Vorarlbergerinnen sind noch punktelos und weisen nach drei Spielen ein Torverhältnis von 2:9 auf.

Katja Gürtler (SK Rapid): "Wir freuen uns auf das erste Heimspiel. Der Saisonstart war ok, aber wir haben noch Luft nach oben. Gegen Altach wollen wir mutig auftreten und mit hoher Intensität dagegenhalten."

 

ADMIRAL Frauen Bundesliga: Aktueller Tabellenstand vor Runde 4
ADMIRAL Frauen Bundesliga: Aktueller Tabellenstand vor Runde 4Flashscore

 

Kellerduell um den Befreiungsschlag

Zum Abschluss treffen zwei Teams aufeinander, die ebenfalls noch auf ihren ersten Saisonsieg warten. SPG Südburgenland/TSVHartberg sammelte bislang zwei Punkte, Blau-Weiß Linz ist nach drei Runden noch ohne Zähler.

Zum Matchcenter: SPG Südburgenland/TSV Hartberg - FC Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen

In der vergangenen Saison begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Jeweils ein direktes Duell ging an die beiden Teams, eine weitere Begegnung endete unentschieden.

Michael Thek (SPG Südburgenland/TSV Hartberg): "Das letzte Spiel ist nicht ganz nach unseren Vorstellungen verlaufen. Für die Moral war das Last-Minute-Tor aber trotzdem wichtig."