DFB Pokal am Freitagabend
Beendet: Waldhof Mannheim 0:1 1. FC Kaiserslautern - Zum Spielbericht
Beendet: SC St. Tönis 0:11 Eintracht Frankfurt (Sky) - Zum Spielbericht
Beendet: Preußen Münster 1:2 Karlsruher SC (Sky) - Zum Spielbericht
LIVE: Hansa Rostock 0:2 VfB Stuttgart (ZDF/Sky/ Flashscore-Audioreportage - Kommentar: Dean Müller)
DFB Pokal LIVE
21:50 Uhr - ANPFIFF 2. HÄLFTE - Weiter geht's, kann die Kogge nochmal für etwas Spannung sorgen oder wird das Team von Sebastian Hoeneß schnell die Entscheidung erzwingen. Rein geht's in den zweiten Durchgang.
21:36 Uhr - HALBZEIT - Pause in Rostock, die Hausherren zeigten sich vor dem Abpfiff des ersten Durchgangs wieder belebter, brauchen aber ein kleines wunder um gegen aufmerksame Stuttgarter nochmal ins Spiel zu kommen.
21:23 Uhr - TOOOR FÜR STUTTGART 0:2 - Doppelpack für Dženan Pejčinović! Der Neuzugang trifft erneut, Deniz Undav hat im Konter das Auge für den 21-Jährigen, der das Ding aus Halbdistanz ins Lattenkreuz nagelt.
21:15 Uhr - ABPFIFF - Beinahe erzielt noch der Ex-Lautern-Spieler Terrence Boyd den Ausgleich. Nach einem Einwurffehler darf Mannheim das Ding nochmal in den Sechzehner bringen, dort Gerät der Ball aber in den Rücken des US-Amerikaners, der die Kugel dadurch nicht richtig verarbeiten kann.
21:12 Uhr - TOOOR FÜR KAISERSLAUTERN - Und das Stadion brennt, im wahrsten Sinne des Wortes. In der 120. Minute schaffen die Teufel mit purer Willenskraft noch den Führungstreffer. Ibrahim Kanaté zieht von der Sechzehnerkante ab und schweißt das Ding oben rechts in den Winkel.
21:04 Uhr - TOOOR FÜR STUTTGART 0:1 - Der Neuzugang trifft in seinem ersten Pflichtspiel beim VfB! Dženan Pejčinović nutzt einen Patzer der Hansa-Defensive aus, kombiniert sich durch die Defensive und schließt unhaltbar ins lange Eck ab.
20:54 Uhr - Die Fans halten sich nun zurück, womit wir in Mannheim zumindest eine "ruhige" erste Hälfte der Velängerung erleben konnten. Aber alles schaut jetzt hier nach einem Elfmeterschießen in diesem brisanten Derby aus.
20:45 Uhr - ANPFIFF IN ROSTOCK - Nun beginnt auch im Ostseestadion die Action! Hansa Rostock empfängt den VfB Stuttgart, in die Drittligasaison startete man mit sechs Toren in zwei Spielen, sammelte dabei vier Punkte - wie läuft es gegen die Elf von Sebastian Hoeneß am Spätabend in Mecklenburg-Vorpommern.
20:39 Uhr - ANPFIFF VERLÄNGERUNG - Knapp 2 Stunden und 40 Minuten nach Anpfiff geht's in die Verlängerung, wer setzt hier nun den ersten Stich?
20:32 Uhr - Die Spieler kommen wieder aufs Feld, nach aktuellem Stand würde es wohl jedoch bei einer weiteren leichten Ausschreitung seitens der Fans direkt abgebrochen werden. Es bleibt spannend.
20:25 Uhr - Stand jetzt ist es unklar, ob hier nochmal angepfiffen wird oder das Spiel abgebrochen und verlegt bzw. nachgeholt wird. Wir halten euch auf Stand.
20:16 Uhr - AUFSTELLUNG ROSTOCK VS. STUTTGART - Das Top-Spiel am Abend wird wohl anfangen, bevor es in Mannheim vorbei ist. Immer noch ist der Rasen voll mit Polizeikräften. Dafür haben wir nun aber die Aufstellungen für das Gastspiel der Stuttgarter in Rostock für euch.
Während der VfB im Tor auf Bredlow setzt, der viel Zuspruch aus dem Team bekommen hat, ist der Gastgeber mit einem mutigen 4-2-3-1 unterwegs, setzt dabei auf den extrem heiß gelaufenen Andreas Voglsammer.

20:06 Uhr - Nach Rudelbildung zum Ende der 2. Halbzeit knallt es so richtig in Mannheim. Pyrotechnik fliegt aufs Feld und die Hundertschaften besetzen nun das Feld, um die Fans zu deeskalieren.
20:02 Uhr - In Mannheim hingegen wird es in die Verlängerung geben, während die Hausherren in der zweiten Hälfte das federführende Team waren, wobei kurz vor Schluss Marlon Ritter beinahe mit einem Kunstschuss von der Sechzehnerkante den Lucky-Punch setzen konnte.
20:00 Uhr - SCHLUSS IN ST. TÖNIS UND MÜNSTER - Frankfurt schaukelt das Ding in der zweiten Hälfte locker runter und geht mit 11:0 in die zweite Runde, Münster verspielt die Führung und kassiert kurz vor Ende das 1:2, womit der KSC seine Horror-Serie von 9 Niederlagen in Folge gegen Drittligisten im Pokal bricht.
19:52 Uhr - TOOOR FÜR FRANKFURT 0:11 - Man ist doch nicht eingeschlafen in St. Tönis. Farés Chaibi besorgt das 11:0, der Rekord von 17:0 liegt bei nur noch sieben verbleibenden Spielminuten jedoch in weiter Ferne.
19:47 Uhr - TOOOR FÜR KARLSRUHE 1:2 - Die Gäste drehen das Spiel komplett! Moritz Broschinski bedient Sebastian Jung per Kopf und sorgt für die KSC-Führung.
19:32 Uhr - TOOOR FÜR KARSLRUHE 1:1 - Marvin Wanitzek knallt nach einer Druckphase das Ding aus knapp 30 Metern in den Kasten. Der 6. Treffer im Pokal für den Führungsspieler des KSC. Damit könnte es hier eventuell eine Verlängerung geben.
19:07 Uhr - ANPFIFF 2. HÄLFTE - In Münster rollt der Ball wieder, auch in Mannheim und St. Tönis geht's gleich weiter in den nächsten Durchgang.
18:54 Uhr - HALBZEIT - Zumindest in Frankfurt ist nun Pause. Tief durchatmen beim SC St. Tönis, der Underdog hatte sich viel vorgenommen, doch das Team von Adi Hütter zeigte hier zu keinem Augenblick Anzeichen von Müdigkeit. Pausenstand 10:0. In Münster führen die Hausherren mit 1:0, während zwischen Mannheim und Kaiserslautern noch keine Treffer gefallen sind.
Historisch ist der Halbzeitstand bereits, noch nie führte eine Mannschaft in der Geschichte des Pokals so hoch zur Halbzeit, zum Gesamtrekord der Stuttgarter Kickers fehlen noch sieben Treffer, insofern Tönis kein eigenes Tor mehr erzielt.
18:53 Uhr - TOOOR FÜR FRANKFURT 0:10 - In der letzten Sekunde der Nachspielzeit zieht Mario Götze aus dem Rückraum ab und erhöht auf 10:0.
18:51 Uhr - TOOOR FÜR FRANKFURT 0:9 - Der höchste Sieg in der DFB-Pokalgeschichte war ein 17:0 von den Stuttgart Kickers im Jahr 1941, geht es hier noch in diese Richtung? Den neunten Treffer erzielte hier Ebnoutalib, der sich damit auch einmal auf dem Spielbericht verewigen durfte.
18:48 Uhr - TOOOR FÜR FRANKFURT 0:8 - Burkhardt verlängert für Baum. Der Rechtsverteidiger läuft ein in den freien Sechzehner und bringt die Eintracht langsam aber sicher auf Rekordkurs.
18:45 Uhr - TOOOR FÜR FRANKFURT 0:7 - Jonathan Burkhardt schnürt den Dreierpack, drei Frankfurter laufen an, Tönis bekommt den Ball nicht geklärt und Burkhardt netzt ein zum siebten Streich in der ersten Hälfte.
18:39 Uhr - TOOOR FÜR FRANKFURT 0:6 - Es geht weiter und weiter. Gerade erst fiel hier das 5:0 und direkt legt Can Uzun nach und schnürt den Doppelpack.
18:38 Uhr - TOOOR FÜR FRANKFURT 0:5 - Keita Kosugi kombiniert sich durch und findet Can Uzun, der es nach zwei Assists heute erstmalig auch als Torschütze auf den Spielberichtsbogen schafft.
18:35 Uhr - TOOOR FÜR MÜNSTER 1:0 - Der Gastgeber bricht den Bann! Montell Ndikom bekommt den zweiten Ball nach einem Dribbling von Ryan Johansson und zimmert die Kugel aus knapp 20 Metern in den Kasten.
18:33 Uhr - TOOOR FÜR FRANKFURT 0:4 - Es sieht so einfach aus, Jonathan Burkhardt per Kopf zum 4:0. Der Ex-DFB-Star wird von Keita Kosugi bedient und schiebt ein, es riecht nach einem zweistelligen Endergebnis.
18:22 Uhr - TOOOR FÜR FRANKFURT 0:3 - 17 Minuten sind gespielt, dieses Mal ist es Jonathan Burkhardt, der im Zentrum nach einer Hereingabe gut den Ball abschirmt und dann Ayoube Amaimouni-Echghouyab auf dem rechten Fünfereck findet, der das Ding links, unhaltbar flach ins Eck zündet.
18:13 Uhr - TOOOOR FÜR FRANKFURT 0:2 - Der nächste Streich von Can Uzun, dieses Mal findet der Youngster Robin Koch, der zum 2:0 einköpft und den Frankfurtern hier wohlmöglich das Schützenfest eröffnet.
18:07 Uhr - TOOOOR FÜR FRANKFURT 0:1 - Nur sieben Minuten hat es gedauert, bis wir in der Dreier-Konferenz zum Auftakt den ersten Treffer bekommen. Frankfurt schießt sich nach verspäteten Anfpfif direkt in Front. Jonathan Burkhardt lässt sich von Can Uzun bedienen und zeigt sofort, wer hier der haushohe Favorit ist.
18:00 Uhr - ANSTOß 1. HALBZEIT - Zwei enge Duelle und einmal David gegen Goliath – das versprechen die Spiele zum Auftakt des DFB Pokals 2026/27. In Mannheim wurde schon mächtig gezündelt, Lautern-Trainer Lieberknecht zeigte sich aber wenig beeindruckt: "Solche Duelle habe ich mit Braunschweig auch schon erlebt."
Wir freuen uns auf Pokalfieber pur. Los geht's!
17:18 Uhr - AUFSTELLUNGEN - Dreimal DFB Pokal ab 18 Uhr, der Countdown läuft! Wir haben für euch bereits die Aufstellungen der Partie zwischen Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern vorbereitet. Für welche Spieler sich die restlichen Trainer entschieden haben, erfährst du wie gewohnt im jeweiligen Match-Center.

Auffällig ist vor allem, dass Torsten Lieberknecht bei den Roten Teufeln auf Thierry Tazemeta setzt. Der junge Österreicher kam im Sommer aus der Jugend von Borussia Dortmund und hatte gegen den KSC zuletzt seine ersten Einsatzminuten bekommen. Nun darf er sogar von Beginn an im Sturm ran.

16:27 Uhr - Und dann hätten wir da noch eine der wohl heißesten Rivalitäten im deutschen Fußball: Geschichtlich entstanden ist die Abneigung mit dem ersten Bundesliga-Aufstieg des SV Waldhof im Jahr 1983. Da das heimische Stadion am Alsenweg den Bundesliga-Auflagen des DFB nicht entsprach, wichen die Mannheimer Klub-Bosse in das Südweststadion ins rheinland-pfälzische Ludwigshafen aus. Aus Sicht der Lautrer Führungsetage um Präsident Udo Sopp glich dieser Umzug ins direkte FCK-Einzugsgebiet auf der anderen Rheinseite einer Kriegserklärung, da man ein Abwandern von Anhängern befürchtete.
In der gemeinsamen Bundesliga-Ära zwischen 1983 und 1990 schenkten sich beide Teams nichts – unvergessen bleibt das wilde 4:3 für den Waldhof im April 1987, bei dem den Mannheimern vier Elfmeter zugesprochen wurden. Zwar kreuzten sich die Wege nach den Abstiegen der Klubs seltener, doch das Aufeinandertreffen in der 3. Liga (Saison 2019/20) bewies, wie tief die Abneigung verankert ist. Zwar wartet der SV Waldhof seit November 1996 auf einen Pflichtspielsieg gegen den Erzrivalen, doch die Duelle sind auf und neben dem Platz emotional stets hochaufgeladen.
Gerade weil die sportlichen Berührungspunkte in den 80er- und 90er-Jahren häufiger waren als heute, wird das seltene Highlight heute groß zelebriert. Für FCK-Trainer Torsten Lieberknecht steht im ausverkauften Carl-Benz-Stadion dabei nicht nur das Weiterkommen im Fokus; auf der Pressekonferenz hob er hervor, dass in diesem Match eine ganz eigene Dynamik herrsche. "Hier geht es nicht um den Pokal oder ums Weiterkommen, einzig der Derbysieg zählt."
Auf Seiten der Mannheimer geht man mit breiter Brust in die Partie. Nach einem gelungenen Drittliga-Start betonte Waldhof-Sportgeschäftsführer Gerhard Zuber bereits nach der Auslosung den besonderen Reiz: "Das ist natürlich für uns und unsere Fans ein tolles Los. Das Derby gibt dem Ganzen natürlich einen umso größeren Reiz."
Während der unterklassige SV Waldhof mit viel Schwung und Torgefahr in die Saison gestartet ist (fünf Tore in zwei Partien), reist der Zweitligist mit zwei weißen Westen an, wartet in dieser Spielzeit aber noch auf den ersten eigenen Treffer. Wenn Schiedsrichter Robert Schröder die Partie im Carl-Benz-Stadion anpfeift, zählt die Klassenzugehörigkeit jedoch wenig: Es geht um das Prestigeduell der gesamten Region.
16:05 Uhr - Für den Fünftligisten SC St. Tönis steht gegen Eintracht Frankfurt das größte Spiel der Vereinsgeschichte bevor. Die Vorfreude im Lager des Außenseiters aus der niederrheinischen "Apfelstadt" ist nach der geglückten Pokal-Qualifikation riesig. Obwohl man in die Krefelder Grotenburg umziehen musste, war das Stadion innerhalb weniger Minuten ausverkauft.
Sportlich reist Favorit Eintracht Frankfurt mit Rückkehrer Adi Hütter auf der Trainerbank nicht ohne Sorgen an. Nach einer katastrophalen 0:7-Testspielniederlage gegen den FC Brentford steht die SGE unter Zugzwang und muss ihre wackelige Abwehr stabilisieren. Trotz des Ausfalls von Nnamdi Collins streben die Hessen, bei denen Torhüter Kaua Santos eine Startelfgarantie erhält, einen seriösen und ungefährdeten Pflichtspielauftakt an. Hütter betonte, dass man den kompakten Fünftligisten keineswegs auf die leichte Schulter nehme.
Der Oberligist vom Niederrhein geht zwar als klarer Außenseiter in die Partie, schöpft aber aus der aktuellen Formkurve Selbstbewusstsein. Das Team von Trainer Bekim Kastrati bewies zuletzt Moral und drehte beim Saisonauftakt gegen Solingen-Wald einen 0:2-Rückstand noch in einen 3:2-Sieg.
Mit viel Leidenschaft, Mut und der besonderen Atmosphäre des Grotenburg-Stadions – in dem Frankfurt historisch bereits Niederlagen hinnehmen musste – hoffen die Amateure darauf, dem Favoriten so lange wie möglich Paroli zu bieten.

Vielleicht ein Mutmacher: Auch eine KI-Simulation schreibt dem David gegen Goliath eine Minimalchance zu: Während Frankfurt in 95 von 100 Fällen weiterkommt, endet das Spiel in fünf Prozent der Fälle mit einer Sensation für den Fünftligisten. Der wahrscheinlichste Ausgang bleibt laut Modell ein 3:0-Erfolg der SGE. Doch genau diese kleine Restchance auf ein neues "Wunder von der Grotenburg" ist es, was den Reiz dieser DFB-Pokal-Begegnung ausmacht.
15:31 Uhr - Freitagabend, Flutlicht und volles Haus im ausverkauften LVM-Preußenstadion: Mit Preußen Münster und dem Karlsruher SC treffen ab 20:45 Uhr zwei Teams aufeinander, die sich nach sommerlichen Umbrüchen im Aufwind befinden. Während die Münsteraner nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga unter dem neuen Cheftrainer Thomas Wörle mit vier Punkten aus den ersten zwei Ligaspielen sowie einem Pokalsieg stabil starteten, reist auch der favorisierte KSC ungeschlagen an.
Auch bei den Gästen aus Baden begann im Sommer eine neue Zeitrechnung. Nach sechseinhalb Jahren unter Christian Eichner übernahm Maximilian Senft den Cheftrainerposten und feierte mit vier Punkten aus den Duellen gegen Bielefeld und Kaiserslautern einen gelungenen Einstand.

Historisch spricht die Statistik deutlich für die Badener: In bislang 15 Pflichtspielduellen gab es zehn Karlsruher Siege und nur einen Münsteraner Erfolg, zudem gewann der KSC beide bisherigen Pokalbegegnungen (1963 und 1965). Senft feiert nun seine persönliche Premiere als Cheftrainer im DFB-Pokal und weiß um den K.o.-Charakter der Partien.
Taktisch zeichnet sich ein intensives Duell ab. Wörle erwartet einen KSC, der das Spiel über Ballbesitz dominieren und Münster tief einschnüren möchte. Die Karlsruher stimmen sich gezielt auf Münster ein: im Training simulierten sie das erwartete 3-4-3-System der Hausherren, gleichzeitig warnt Senft vor der klaren Handschrift Wörles und dessen gut eingespielten Rotationen. Standardspezialist Daniel Gordon bereitet den KSC zudem auf die körperliche Wucht der Adlerträger vor.
Personell ist Topstürmer Moritz Broschinski beim KSC nach einer Oberschenkelblessur wieder vollständig ins Teamtraining zurückgekehrt und einsatzbereit. Der Drittligist aus Münster muss hingegen weiterhin auf Joshua Mees und den angeschlagenen Tim Dietrich verzichten. Dass Münster den Favoriten aus Karlsruhe dennoch bezwingen möchte, daraus macht Wörle keinen Hehl: Je länger die defensive Stabilität hält, desto größer werde der Glaube an den eigenen Pokalcoup.
14:56 Uhr - In den vergangenen Jahren verlief die Pokalhistorie von Hansa Rostock und dem VfB Stuttgart sehr unterschiedlich. Während die Süddeutschen in den letzten Jahren einen rasanten Aufstieg erlebten – von der Vizemeisterschaft 2023/24 über den Pokalsieg 2024/25 bis hin zur erneuten Champions-League-Qualifikation –, schied Rostock in den letzten beiden Spielzeiten jeweils deutlich in der 1. Pokalrunde aus (1:5 gegen Hertha BSC und 0:4 gegen Hoffenheim).
Historisch gesehen ist das Pokal-Duell zwischen den beiden Traditionsvereinen jedoch eng: Während Hansa 2018 noch mit 2:0 gewann, setzten sich die Stuttgarter in den Jahren 2019 und 2020 jeweils knapp mit 1:0 durch.

Personell kann Rostock auf eine eingespielte Mannschaft setzen. Besonders Angreifer Andreas Voglsammer, der mit drei Toren aus zwei Spielen herausragend in die Saison gestartet ist, sowie Neuzugang Bernie Lennemann versprechen Torgefahr. Zudem sorgen die starken Außenverteidiger Niklas Kölle und Florian Bohnert für Stabilität in der Defensive.
Beim VfB Stuttgart gibt es hingegen noch einige Fragezeichen in der Abwehr um Luca Jaquez und Ramon Hendriks sowie bei Jamie Leweling. Dennoch ist die Offensivabteilung der Schwaben rund um Deniz Undav, Neuzugang Dzenan Pejcinovic und Chris Führich extrem hochkarätig besetzt. Offen ist unterdessen die Zukunft von Ermedin Demirovic, der von Galatasaray umworben ist.
Auf dem Papier sprechen alle Vorzeichen für einen souveränen Erfolg des Champions-League-Teilnehmers aus Baden-Württemberg. Doch wenn Hansa Rostock das gewohnte Chaos und die Leidenschaft der ersten Ligawochen im heimischen Ostseestadion auf den Platz bringt, könnte dem VfB eine harte Aufgabe bevorstehen.
VORSCHAU FREITAG - Der VfB Stuttgart möchte im DFB-Pokal an die Erfolge des Vorjahres anknüpfen, als man erst im Finale dem späteren Pokalsieger Bayern München unterlag. Nach einer soliden Vorbereitung mit Siegen über Teams wie den Premier-League-Klub Everton reisen die Schwaben mit ambitionierten Zielen an die Ostsee.
Alles andere als ungewohntes Terrain, denn bei Hansa Rostock sind die Stuttgarter bereits zum vierten Mal in den letzten zehn Jahren in Runde eins zu Gast. Die Kogge zeigte zum Start der 3. Liga spektakuläre Spiele wie einen 3:2-Sieg gegen Hoffenheim II und ein 3:3-Unentschieden gegen Mannheim. Ob die Rostocker den Bundesligisten ins Straucheln bringen können oder der VfB seiner Favoritenrolle gerecht wird, sehen wir ab 20:45 Uhr.
Zuvor wird es aber bereits richtig heiß: Auch wenn die Paarung zwischen Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern heute erst zum 26. Mal ausgespielt wird, so hat die Partie aufgrund der geografischen Nähe und der gegenseitigen Abneigung der Fangruppen eine große Brisanz.
Nicht umsonst hat der DFB mit Robert Schröder einen Bundesliga-Schiedsrichter nach Baden-Württemberg geschickt, das Spiel dürfte sowohl auf den Rängen als auch auf dem Feld immer wieder hitzig werden.
Sportlich aufgeladen ist die Atmosphäre bei Eintracht Frankfurt, das nach einer mehr als durchwachsenen Saisonvorbereitung nach Halt sucht. Die enttäuschende letzte Spielzeit ohne Europa-Qualifikation wirkt nach, im Testspiel setzte es zuletzt ein 0:7 gegen den FC Brentford und die Torhüter-Frage ist mehr als ungeklärt.
Viel zu tun für den neuen/alten Trainer Adi Hütter bei seiner Rückkehr, die er gegen den Oberligisten SC St. Tönis feiern darf. Der Außenseiter vom Niederrhein, der wiederum die ersten beiden Spiele der neuen Saison gewonnen hat, darf aufgrund der DFB-Regularien nicht im heimischen YAYLA-Sportpark spielen, sondern muss auf die Krefelder Grotenburg ausweichen.
Während am Ort früherer Großtaten (1986 gelang Bayer Uerdingen gegen Dynamo Dresden mit 7:3 das "Wunder von der Grotenburg") das alte Pokal-Motto "David gegen Goliath" gelebt wird, ist die Ausgangslage in Münster deutlich knapper: In der vergangenen Saison trafen sich die Preußen und der Karlsruher SC noch zweimal in Liga zwei, nach dem Abstieg in die 3. Liga hat Münster nun das Etikett des "Underdogs" auf seiner Seite.
Da beide Mannschaften mit vier Punkten aus zwei Pflichtspielen aber gut in die Saison gestartet sind, dürfte die Mannschaft des neuen Karlsruher Trainers Maximilian Senft aber gewarnt sein.
