Die ADMIRAL Frauen Bundesliga kehrt nach der Länderspielpause zurück und geht am kommenden Wochenende in die 16. Runde. Der Kampf um die letzten Tickets für das Meister-Playoff bleibt weiter spannend.
Verfolger Salzburg fordert den souveränen Tabellenführer
Zum Auftakt der 16. Runde trifft der RB Salzburg auf Tabellenführer FK Austria Wien. Die Mozartstädterinnen liegen aktuell nur drei Punkte hinter einem Meister-Playoff-Platz, während die Austria mit sechs Punkten Vorsprung auf Verfolger Sankt Pölten von der Tabellenspitze winkt.
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Beide Teams sind somit auf Punkte eingestellt. Das Hinspiel Ende September konnte die Austria klar mit 6:0 für sich entscheiden.
Stefan Kenesei, Cheftrainer FK Austria Wien: „Wir sind froh, dass es nach der längeren Länderspielpause wieder losgeht. Es wartet in Salzburg ein schwieriges Auswärtsspiel aber wir kennen unsere Stärken und wollen dort gut auftreten und mit drei Punkten wieder nach Hause fahren. Generell gilt es, die verbleibenden vier Spiele im Grunddurchgang positiv zu bestreiten. Dazu bedarf es aber natürlich einer sehr starken, konzentrierten Leistung. Salzburg hat in der Vergangenheit schon gezeigt, dass sie jeder Mannschaft in der Liga Probleme machen können.“

Burgenländerinnen unter Zugzwang
Das zweite Samstagsspiel steigt zwischen der SPG Südburgenland/TSV Hartberg und dem LASK. Die Südburgenländerinnen brauchen im Abstiegskampf dringend Punkte, denn aktuell beträgt der Abstand zum rettenden Ufer und Platz neun vier Punkte.
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Der LASK hat noch rechnerische Chancen auf die Meistergruppe, wenngleich die Linzerinnen hierfür drei Siege in Serie benötigen würden und Sturm Graz in den verbleibenden drei Spielen des Grunddurchgangs nicht mehr gewinnen dürfte. Im Hinspiel feierten die Linzerinnen einen 2:0-Heimerfolg.
Michael Thek, Cheftrainer SPG Südburgenland/TSV Hartberg: „Da die erste Frühjahrsrunde verschoben wurde, ist es jetzt an der Zeit nach einer langen Vorbereitungsphase in die Saison zu starten. Auch wenn wir mit einigen Verletzungen kämpfen mussten, sind wir bereit für Samstag und freuen uns auf das Spiel.“
Graz schielt Richtung Top-4
Den Abschluss des Bundesligasamstags macht der USV Neulengbach zu Hause gegen den SK Sturm Graz. Die Niederösterreicherinnen haben derzeit noch ein Sieben-Punkte-Polster Vorsprung auf den Abstiegsplatz, während Sturm Graz mit einem Erfolg in der Fremde einen weiteren Schritt in Richtung Meister-Playoff machen könnte.
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In der Hinrunde setzten sich die Grazerinnen zu Hause trotz frühem Rückstand am Ende mit einem 5:1-Sieg durch.
Tode Djakovic, Cheftrainer SK Sturm Graz: „Wir kommen jetzt in eine wichtige Phase der Liga. Für uns geht es darum, fokussiert zu bleiben und unsere Leistung konstant abzurufen. Der Fokus liegt auf uns und darauf, unsere Prinzipien über 90 Minuten umzusetzen. Gleichzeitig erwartet uns ein Gegner mit klarer Struktur, der uns alles abverlangen wird.“
Showdown im Ländle
Den Bundesliga Sonntag eröffnet der SCR Altach gegen den amtierenden Meister SKN St. Pölten. Gelingt den Vorarlbergerinnen ein Sieg gegen Sankt Pölten, wäre das Meister-Playoff quasi gesichert.
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Für Sankt Pölten heißt es im Ländle „verlieren verboten“, um den derzeitigen Sechs-Punkte-Rückstand auf Tabellenführer Austria Wien nicht größer werden zu lassen. Im Hinspiel konnten die Altacherinnen in Sankt Pölten ein 1:1-Remis erspielen und damit für einen der wenigen Punktverluste der Sankt Pöltenerinnen sorgen.
Bernhard Summer, Cheftrainer SCR Altach: „Wir wissen natürlich, dass Sankt Pölten nach wie vor sehr viel Qualität in der Mannschaft hat. Das spiegelt sich in der Tabelle wider. Allerdings sind wir in der komfortablen Situation, dass wir uns erstens nicht zu verstecken brauchen und zum anderen nichts zu verlieren haben. Wir haben im Herbst schon ein 1:1-Remis gegen Sankt Pölten erspielt, wir wissen allerdings, dass wir einen sehr guten Tag brauchen, um das Ergebnis zu wiederholen beziehungsweise auch wieder was Zählbares in Altach zu behalten. Es ist schon unser großes Ziel, dass wir gegen Sankt Pölten zumindest einen Punkt in Altach behalten.“

Vienna kämpft um die letzte theoretische Chance
Den Abschluss des 16. Spieltags macht der FC Blau Weiß Linz/Kleinmünchen zu Hause gegen den First Vienna FC 1894.
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Die Linzerinnen haben derzeit noch vier Punkte Vorsprung auf das Schlusslicht aus dem Südburgenland, die Vienna hat hingegen zwar noch rechnerische Chancen auf die Meistergruppe, das Erreichen der Top-4 allerdings nicht mehr in der eigenen Hand. Das Hinspiel auf der Hohen Warte ging mit 1:0 an die Oberösterreicherinnen.
Orhan Karacam, Co-Trainer FC Blau Weiß Linz/Kleinmünchen: „Am kommenden Wochenende wartet mit der Vienna eine sehr anspruchsvolle Aufgabe auf uns. Wir wissen um die Qualität des Gegners und erwarten ein intensives Spiel, in dem Kleinigkeiten entscheidend sein werden.“
