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Pflichtsieg mit bewegender Botschaft: Bayern findet gegen Jena wieder in die Spur

Aktualisiert
Bayern München ließ dem Aufsteiger aus Jena keine Chance.
Bayern München ließ dem Aufsteiger aus Jena keine Chance. ČTK / imago sportfotodienst / Hendrik Hamelau

Erst schickten die Fußballerinnen von Bayern München eine bewegende Botschaft an die erkrankte Maria Luisa Grohs, dann beendeten sie souverän ihre Bundesliga-Durststrecke.

Vor den Augen ihrer Stammtorhüterin, die am Vortag ihre Krebserkrankung öffentlich gemacht hatte, gewannen die Münchnerinnen am Sonntag ohne Probleme mit 5:0 (2:0) gegen den Aufsteiger Carl Zeiss Jena.

Grohs hatte in einer Videobotschaft zuvor erklärt, dass bei ihr ein bösartiger Tumor diagnostiziert worden sei. Mit einer pinken Mütze saß die 23-Jährige, die dem Meister auf unbestimmte Zeit fehlen wird, auf der Bank - und sie sah ihre Mitspielerinnen, die vor dem Anpfiff ein grünes Trikot in die Kameras hielten. "Jetzt sind wir deine GROHSe Stütze - We are with you", stand darauf geschrieben, heißt: Das Team steht ihr bei. 

München und Leverkusen bleiben dran

Auf dem Feld sorgten Kapitänin Glodis Viggosdottir (19.), die Nationalspielerinnen Klara Bühl (29.) und Lea Schüller (80./90.+3) sowie Jovana Damnjanovic (82.) für den erlösenden Erfolg nach zwei Ligapartien ohne Sieg. Nach dem Dreier des Spitzenreiters VfL Wolfsburg gegen Turbine Potsdam (3:1) am Samstag verkürzten die drittplatzierten Münchnerinnen den Rückstand wieder auf zwei Punkte.

Der Motor des Meisters hatte zuvor auf nationaler Ebene gestockt: Nur zwei Siege waren den Bayern in den fünf vorherigen Bundesliga-Spielen gelungen. Gegen Jena erledigten die Münchnerinnen aber ihre Pflichtaufgabe. Ena Mahmutovic, die Grohs im Tor ersetzte, blieb nahezu beschäftigungslos.

Zum Match-Center: Bayern München vs. Jena

Bayer Leverkusen zog am Abend nach. Das Team von Trainer Roberto Pätzold bezwang RB Leipzig vor den Augen von Bundestrainer Christian Wück auswärts 1:0 (0:0) und liegt punktgleich mit den Münchnerinnen auf Rang vier. Kristin Kögel (81.) sorgte in der Schlussphase für das Siegtor der Rheinländerinnen.

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