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"Ich bin jetzt sein Chef" – Muslic schwärmt von Schalke-Star Dzeko

Edin Dzeko und Miron Muslic hatten großen Anteil an Schalkes Aufstieg
Edin Dzeko und Miron Muslic hatten großen Anteil an Schalkes AufstiegČTK / imago sportfotodienst / Malte Ossowski/Sven Simon

Vor dem Saisonstart in der Fußball-Bundesliga hat Miron Muslic im SID-Interview von Stürmerstar Edin Dzeko geschwärmt. Der Cheftrainer von Schalke 04 betonte, dass der 40-Jährige in seiner Heimat Bosnien-Herzegowina eine "absolute Ikone" sei.

"Edin ist für uns, was Gary Lineker, Franz Beckenbauer, Rudi Völler, Johann Cruyff für England, Deutschland und Holland sind - eine absolute Legende, ein Held auf und neben dem Platz", sagte der Österreicher mit bosnischen Wurzeln.

Edin Dzeko war für Miron Muslic in jüngeren Jahren ein "Idol" – als der Angreifer im Jahr 2009 mit dem VfL Wolfsburg sensationell deutscher Meister wurde, spielte er noch noch beim SV Gmunden in der viertklassigen Oberösterreich-Liga. 

Dzeko und Muslic nach dem Weiterkommen im DFB-Pokal
Dzeko und Muslic nach dem Weiterkommen im DFB-PokalHENDRIK SCHMIDT / DPA / DPA PICTURE-ALLIANCE VIA AFP

Dass der Tiroler nun sein größtes Vorbild trainiert, bringt Muslic zum Lachen: "Ich bin jetzt sein Chef!" Schalkes Cheftrainer sei aber "professionell genug", um Dzeko "genauso" zu behandeln wie die restlichen Kaderspieler der Königsblauen.

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Vorbildfunktion

Der 40-jährige Routinier war im vergangenen Winter nach Gelsenkirchen gekommen und verlängerte seinen Vertrag nach einem langen Verhandlungspoker um ein weiteres Jahr. "Er hat eine unglaubliche Vorbildfunktion, ist ein echter Bessermacher", sagte Muslic im Interview mit dem SID.

Schon im DFB-Pokal machte Dzeko beim Regionalligisten Hallescher FC (5:2 n.V.) als Joker mit zwei Treffern wieder den Unterschied. "Mit 40 Jahren ist er noch in einem Top-Zustand. Das zeigt, dass er die letzten 20, 25 Jahre in diesen Sport investiert hat – höchst professionell", so Muslic: "Er ist einer der Ersten jeden Morgen und einer der Letzten, die unser Profileistungszentrum verlassen."

In der Bundesliga soll der Routinier mit seiner Erfahrung vorangehen. "Er hat immer noch seine Präsenz. Jeder Spieler neben ihm ist einen Tick besser", erklärte Muslic: "Wir haben ihn im Januar nicht verpflichtet, damit er das Pressing anführt und gegenpresst wie ein Wilder. Dafür haben wir genug andere. Wir kennen seine Stärken als Zielspieler im letzten Drittel. Wenn er zum Abschluss kommt, ist er sehr gefährlich."

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