Der französische Nationalspieler hatte zuvor lange auf Zeit gespielt und wurde scheinbar Opfer eines Machtspiels zwischen seinem Agenten und dem Verein. "Für mich gibt es keinen Druck", hatte er nach dem Testspielsieg der Münchner kurz nach dem Jahreswechsel bei RB Salzburg (5:0) noch gesagt. Die Bayern hatten immer wieder ihren Wunsch nach einer weiteren Zusammenarbeit bekundet und den Druck zuletzt erhöht.
Poker vor dem Abschluss?
"Irgendwann muss auch eine Entscheidung her", sagte etwa Sportvorstand Max Eberl am vergangenen Samstag. Weitaus deutlicher wurde Ehrenpräsident Uli Hoeneß, der Upamecanos Berater im kicker-Interview am Sonntag mit gewohnt klaren Worten kritisierte ("Über dieses Verhalten bin ich entsetzt").
Upamecano kam im Sommer 2021 von RB Leipzig nach München. Galt der mittlerweile 27-Jährige in seiner Anfangszeit beim FCB noch als ab und an anfällig, hat er sich längst zur festen Größe und zum Leistungsträger in München entwickelt. Der französische Meister Paris Saint-Germain und auch Real Madrid sollen Upamecano umworben haben, was den Vertragspoker in die Länge zog.
