Demnach habe der Profi von Bayern München in seinem Elektro-Sportwagen beim Überholen mit überhöhter Geschwindigkeit einen anderen PKW gerammt. Zwei Personen im anderen Auto seien leicht verletzt worden, Musiala war mit seiner jüngeren Schwester Latisha (16) unterwegs. Er übernehme "selbstverständlich auch die Verantwortung. Umso dankbarer bin ich, dass durch meine Unachtsamkeit niemand ernsthaft verletzt wurde", sagte er.
"Einschneidendes Ereignis" für Musiala
Ende Januar habe das Amtsgericht München gegen Musiala einen Strafbefehl wegen fahrlässiger Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung erlassen, berichtet die tz. Dieser sei inzwischen rechtskräftig. Neben einer Geldstrafe, die Musiala gezahlt habe, sei ihm Mitte Februar der Führerschein entzogen worden. "Ich habe meine Strafe hierfür und auch das Fahrverbot in der Form akzeptiert", sagte er der Bild.
Der Unfall sei "ein einschneidendes Ereignis" gewesen, welches er "auch verarbeiten musste", sagte Musiala. Sowohl die Verantwortlichen beim FC Bayern als auch beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) seien über den Vorfall in Kenntnis gesetzt worden und hätten ihn unterstützt, erklärte der Spieler.
