Punktgewinn in Stuttgart: Bremen macht Schritt zum Klassenerhalt – VfB wieder auf 4

Jens Stage bejubelt seinen zwischenzeitlichen Führungstreffer für Werder Bremen in Stuttgart.
Jens Stage bejubelt seinen zwischenzeitlichen Führungstreffer für Werder Bremen in Stuttgart.Opta Graphics // SONA MALETEROVA / GETTY IMAGES VIA AFP

Dank des zehnten Saisontors von Jens Stage hat Werder Bremen die Tür zu einem weiteren Jahr Bundesliga weit aufgestoßen. Am Sonntagnachmittag holte das Team von der Weser ein 1:1 (1:0) beim Champions-League-Anwärter VfB Stuttgart. Für die Schwaben bedeutet der Punktgewinn derweil zumindest die bessere Position vor dem direkten Duell um die Königsklasse nächste Woche.

Der VfB steht nun im schweren Endspurt gegen die direkten Konkurrenten aus Hoffenheim und Leverkusen sowie gegen Frankfurt unter Druck, um das Ziel Königsklasse zu erreichen. Werder machte indes einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Bei drei noch ausstehenden Spielen beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz sechs Punkte.

Jens Stage brachte Werder in der 18. Minute in Führung. Für den formstarken Dänen war es bereits das zehnte Saisontor. Der VfB zeigte nach den kräftezehrenden 120 Pokalminuten beim Sieg gegen Freiburg (2:1 n.V.) jedoch Moral. Joker Ermedin Demirovic glich in der 61. Minute aus. Den erhofften Sieg verpassten die überlegenen Schwaben jedoch.

Hoeneß nahm nach dem Pokal-Halbfinale sechs Wechsel vor. Überraschend stand Dan-Axel Zagadou in der Startformation. Zuletzt hatte der lange verletzte Innenverteidiger vor knapp einem halben Jahr am 9. November beim 3:2 gegen Augsburg gespielt. "Wir haben großes Vertrauen, auch wenn natürlich ein gewisses Restrisiko dabei ist", sagte Hoeneß bei DAZN.

VfB-Keeper Alexander Nübel unterstrich die Bedeutung der Partie gegen Werder: "Es geht um sehr, sehr viel, bei uns." Hoeneß forderte "in der Crunchtime" entsprechend "vollen Fokus und volle Intensität".

Zweite Halbzeit geht an Stuttgart

Die Anfangsphase gehörte zunächst jedoch den Gästen. Senne Lynen und Stage hatten gleich einmal zwei gute Möglichkeiten für die Bremer, die auf den angeschlagenen Kapitän Marco Friedl verzichten mussten.

Der VfB benötigte nach dem Kraftakt im Pokal eine gewisse Anlaufzeit. Doch als die Schwaben besser im Spiel waren, schlug Stage mit einem Flachschuss eiskalt zu. Bilal El Khannouss hatte kurz darauf die große Chance zum Ausgleich, scheiterte per Kopf freistehend aber an Mio Backhaus.

Statistiken Stuttgart vs. Bremen
Statistiken Stuttgart vs. BremenOpta Graphics

Der VfB drückte nun. Maximilian Mittelstädt prüfte per Freistoß erneut Backhaus. Stuttgart tat sich ansonsten aber schwer, aus dem Spiel heraus Chancen zu kreieren. Werder wehrte sich nach Kräften und blieb bei gelegentlichen Kontern gefährlich.

Hoeneß verstärkte nach dem Wechsel die Offensive und brachte nach knapp einer Stunde Chris Führich und Demirovic, der kurz darauf gleich zuschlug. Stuttgart drängte Bremen nun zurück.

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