Saftige Geldstrafe: DFB bittet Ginter nach Schiri-Ausraster zur Kasse

Matthias Ginter muss für seinen Ausraster bezahlen
Matthias Ginter muss für seinen Ausraster bezahlenMarco Steinbrenner / DeFodi Images / Profimedia

Der frühere Fußball-Nationalspieler Matthias Ginter vom SC Freiburg muss wegen eines "unsportlichen Verhaltens" eine Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro zahlen. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Mittwoch mit.

Tritt gegen Schiedsrichterkabine

Demnach habe Matthias Ginter im Anschluss an die Bundesligapartie gegen den FC Bayern (2:3) am vergangenen Wochenende "plötzlich lautstark" vor der Schiedsrichterkabine "geschrien" und dann "von außen gegen die Tür" getreten. Ginter hat dem Urteil zugestimmt, das damit rechtskräftig ist.

Die Freiburger hatten gegen den Rekordmeister spät eine 2:0-Führung aus der Hand gegeben und im Nachgang mit dem Schiedsrichterteam um Daniel Siebert gehadert.

Bayerns Shootingstar Karl versetzte Freiburg spät in der Nachspielzeit den Todesstoß
Bayerns Shootingstar Karl versetzte Freiburg spät in der Nachspielzeit den TodesstoßREUTERS/Kai Pfaffenbach

Der 32-jährige Abwehrchef zählt zu den Leistungsträgern der Breisgauer und verpasste in der laufenden Saison nur ein Ligaspiel. Für die deutsche Nationalmannschaft lief Ginter insgesamt 51-mal auf, zuletzt jedoch 2023.