Beispielhaft nannte Schäfer Klubs wie den FC Barcelona, Real Madrid, Paris Saint-Germain oder Spitzenklubs aus England. Gemessen an ihrer Geschichte würden diese Vereine auch in den nächsten Jahren über RB Leipzig stehen, zudem "haben sie eine wirtschaftliche Situation, die weit von unserer entfernt ist".
Die Transferphilosophie des Klubs sei es auch deshalb, "junge, hungrige Spieler mit hohem Potenzial" unter zu Vertrag nehmen, mit diesen zu arbeiten und sie bis zu einem bestimmten Stadium zu entwickeln. "Wir wissen, dass es einen Zeitpunkt gibt, an dem wir akzeptieren müssen, dass ein Spieler vielleicht den nächsten Schritt für seine eigene Karriere und seine eigene Entwicklung machen muss", sagte Schäfer: "Für uns ist das völlig in Ordnung."
In Leipzig waren in der Vergangenheit immer wieder Top-Talente erfolgreich gescoutet worden, die dann den Sprung zu renommierten Top-Klubs in Europa machten, darunter Spieler wie Europameister Dani Olmo, Christopher Nkunku, Dayot Upamecano, Josko Gvardiol oder Dominik Szoboszlai. In der laufenden Saison sorgt vor allem Sommer-Neuzugang Yan Diomande (19) für Furore.
"Wir wollen Spieler, die für ihre Träume arbeiten wollen", sagte Schäfer. Die Transferphilosophie schließe Ambitionen als Klub nicht aus: "Natürlich wollen wir in Zukunft auch um Titel kämpfen, wie wir es bereits im DFB-Pokal getan haben. Das ist unser Ziel."
