Stuttgart für die Champions League qualifiziert – TSG Hoffenheim geht leer aus

Chema Andres jubelt über sein Tor für den VfB Stuttgart
Chema Andres jubelt über sein Tor für den VfB StuttgartKIRILL KUDRYAVTSEV / AFP

Der VfB Stuttgart wird in der kommenden Spielzeit an der UEFA Champions League teilnehmen. Die Schwaben holten am 34. Spieltag der Fußball-Bundesliga ein 2:2-Unentschieden bei Eintracht Frankfurt. Die TSG Hoffenheim und Bayer Leverkusen müssen sich hingegen mit einem Platz in der Ligaphase der Europa League begnügen.

Der 34. Spieltag im Überblick

Bayern vs. Köln 5:1 (3:1)

Bremen vs. Dortmund 0:2 (0:0)

St. Pauli vs. Wolfsburg 1:3 (0:1)

Heidenheim vs. Mainz 0:2 (0:2)

Frankfurt vs. Stuttgart 2:2 (0:2)

Mönchengladbach vs. Hoffenheim 4:0 (2:0)

Leverkusen vs. Hamburger SV 1:1 (0:0)

Freiburg vs. Leipzig 4:1 (2:1)

Union Berlin vs. Augsburg 4:0 (2:0)

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VfB schafft Sprung in die Champions League

Der VfB Stuttgart hat am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga vom Patzer der Konkurrenz profitiert und die Qualifikation für die Champions League perfekt gemacht.

Trotz des 2:2 (2:0) am letzten Spieltag bei Eintracht Frankfurt sicherten die Schwaben im Fernduell mit der TSG Hoffenheim den begehrten vierten Tabellenplatz. Die Schwaben kehren nach nur einem Jahr Abstinenz in die Königsklasse zurück.

Die Bundesliga-Tabelle 2025/26
Die Bundesliga-Tabelle 2025/26Flashscore

Chema Andrés (10.) per Kopf und Nikolas Nartey (45.+4) trafen für Stuttgart, der eingewechselte Jonathan Burkardt (72., Foulelfmeter und 90.+2, Handelfmeter) glich für Frankfurt aus. Die Eintracht steht trotz des Punktgewinns am Ende einer ernüchternden Spielzeit enttäuscht da. Erstmals seit der Saison 2020/21 spielt die Eintracht im kommenden Jahr nicht international.

Während sich die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß mit dem DFB-Pokalfinale gegen Bayern München am 23. Mai in Berlin auf ein weiteres Highlight freut, steht bei den Frankfurtern der nächste Umbruch bevor: Der Verein dürfte die Zusammenarbeit mit Trainer Albert Riera nach der Saison beenden.

Statistiken Eintracht Frankfurt vs. VfB Stuttgart
Statistiken Eintracht Frankfurt vs. VfB StuttgartOpta by StatsPerform

Ausgerechnet Tabakovic: TSG verpasst Champions League

Ausgerechnet Haris Tabakovic hat der TSG Hoffenheim im Kampf um die Champions League früh den Zahn gezogen. Die TSG-Leihgabe führte Borussia Mönchengladbach mit seinem 13. Saisontor zu einem 4:0 (2:0)-Sieg gegen seinen Stammverein. Das Team von Trainer Christian Ilzer muss sich in der kommenden Saison daher mit der Europa League begnügen, auch mit dem TSG-Punkterekord wurde es nichts.

Hugo Bollin (14.), der vor dem Anstoß verabschiedete Tabakovic (23.), Kevin Diks (81.) und Robin Hack (90.+1) trafen für die Borussia, die zum siebten Mal in Folge in einem Heimspiel unbesiegt blieb und für das versöhnliche Ende einer schwierigen Saison sorgte.

Statistiken Gladbach vs. Hoffenheim
Statistiken Gladbach vs. HoffenheimOpta by StatsPerform

Hoffenheim kam mit 61 Punkten ins Ziel. Ein unglücklicher letzter Auftritt verhinderte aber einen ähnlichen Coup wie 2016/17, als der Dorfklub unter dem heutigen Bundestrainer Julian Nagelsmann mit 62 Zählern erstmals in die Champions League eingezogen war. Zu allem Überfluss sah Tim Lemperle sechs Sekunden nach Wiederanpfiff die Gelb-Rote Karte (46.).

Keine Königsklasse: Bayer enttäuscht zum Abschluss

Bayer Leverkusen muss sich in der kommenden Spielzeit mit der Teilnahme an der Europa League begnügen. Nach dem 1:1 (0:0) gegen den Hamburger SV am letzten Bundesliga-Spieltag verpasste die Werkself die lukrative Qualifikation für die Champions League – und steht nun vor einschneidenden Veränderungen. Für Kasper Hjulmand könnte es das letzte Spiel als Bayer-Trainer gewesen sein.

Statistiken Leverkusen vs. HSV
Statistiken Leverkusen vs. HSVOpta by StatsPerform

Hamburgs Fábio Vieira (61.) bestrafte die enttäuschenden Rheinländer, der Ausgleich durch Jarell Quansah (78.) verhinderte immerhin eine weitere Pleite. Torjäger Patrik Schick war zuvor mit einem Foulelfmeter am HSV-Torhüter Sander Tangvik (25.) gescheitert, ansonsten fiel dem Double-Gewinner von 2024 wenig ein. Die Hamburger hatten sich schon gerettet – und dürfen sich auf ein weiteres Jahr im Oberhaus freuen.

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