34. Spieltag im Überblick
ENDSTAND
Frankfurt vs. Stuttgart 2:2 (0:2)
Mönchengladbach vs. Hoffenheim 4:0 (2:0)
St. Pauli vs. Wolfsburg 1:3 (0:1)
Heidenheim vs. Mainz 0:2 (0:2)
Freiburg vs. Leipzig 4:1 (2:1)
Leverkusen vs. Hamburger SV 1:1 (0:0)
Union Berlin vs. Augsburg 4:0 (2:0)
Bundesliga LIVE
SAMSTAG, 16. MAI
17:55 Uhr - Die Meisterschale ist beim FC Bayern angekommen. "Wir sind sehr dankbar, dass er bei uns war und wünsche ihm alles Gute für die Zukunft", so Sportvorstand Max Eberl am DAZN-Mikrofon über den Abschied von Leon Goretzka. Siebenmal feierte der 69-fache DFB-Spieler die deutsche Meisterschaft, auch die Champions League hat er einmal gewonnen.
Joshua Kimmich hat offiziell die Feiererlaubnis gegeben, denn "bis zum Pokalfinale" gegen VfB Stuttgart ist es "noch eine Woche". Die Bayern haben in dieser Saison "sehr konstant auf hohem Niveau" gespielt, so Kimmich. Aber "natürlich war nicht alles perfekt. Die Champions League hängt noch ein bisschen nach."
17:34 Uhr - SCHLUSSPFIFF - Aus, Schluss, vorbei! Die Bundesliga-Saison 2025/26 endet mit einem Hattrick von Harry Kane und einem 5:1-Sieg vom FC Bayern im Heimspiel gegen den 1. FC Köln.
Der VfB Stuttgart hat sich nach einem 2:2-Unentschieden bei Eintracht Frankfurt für die UEFA Champions League qualifiziert, während bei der TSG Hoffenheim heute schief ging, was nur schief gehen konnte.

Ein furioses Fest darf der SC Freiburg feiern. Nach einem 4:1-Erfolg gegen RB Leipzig stehen die Breisgauer in der kommenden Spielzeit auf alle Fälle wieder im internationalen Geschäft. Frankfurt und der FC Augsburg gehen hingegen leer aus.
Der VfL Wolfsburg hat im alles entscheidenden Abstiegs-Showdown beim FC St. Pauli endlich seine Klasse auf den Rasen gebracht und sich mit 3:1 durchgesetzt. Die Wölfe haben nun die Chance, über die Relegation den Klassenerhalt zu fixieren. Die Kiezkicker müssen hingegen ebenso den Gang in die 2. Liga antreten wie der 1. FC Heidenheim.
17:09 Uhr - Tja, so schnell geht es! Der VfL Wolfsburg zündet den Turbo und Dzenan Pejcinovic ist nach einem Abpraller zur Stelle, er erzielt in der 80. Minute das vorentscheidende 3:1 für die Niedersachsen. Jetzt sieht es für St. Pauli richtig, richtig düster aus.
17:05 Uhr - Das Drama geht weiter! Nach einem Handspiel von Tomoya Ando bekommt der VfL Wolfsburg einen Elfmeter zugesprochen. Doch Christian Eriksen vergibt die riesige Chance auf das 3:1 für die Gäste, der Ball knallt an die Querlatte. Noch darf St. Pauli hoffen!
17:00 Uhr - Es bleibt eine ereignisreiche Bundesliga-Konferenz. Die Bayern haben mittlerweile die 120-Tore-Marke in dieser Saison geknackt. Der VfB Stuttgart steht unterdessen kurz vor dem Sprung in die Champions League.
Und der Abstiegskracher zwischen St. Pauli und Wolfsburg hält, was er versprochen hat. Joker Abdoulie Ceesay ließ das Stadion am Hamburger Millerntor beben, in Minute 56 erzielte er per Kopf den umjubelten Ausgleich für die Gastgeber. Doch in der 66. Minute boxte der ansonsten enorm starke Torhüter Nikola Vasilj den Ball ins eigene Gehäuse. Das 2:1 für die Gäste aus Wolfsburg wurde auch nach einem VAR-Check bestätigt, dem VfL winkt der Relegationsplatz.
16:33 Uhr - BEGINN ZWEITE HALBZEIT - In Mönchengladbach rollt der Ball bereits wieder – und für die TSG Hoffenheim setzt sich ein Horror-Nachmittag nahtlos fort. Kurz nach Wiederbeginn wird Tim Lemperle nach einem übermotivierten Schubser mit Gelb-Rot vom Platz geschickt. Die Champions-League-Chancen der Kraichgauer sind auf ein absolutes Minimum gesunken.
16:19 Uhr - HALBZEIT - Das meiste Spektakel gab es bislang zwischen dem FC Bayern und dem 1. FC Köln. Harry Kane erzielte einen schnellen Doppelpack für den Meister (9. und 12. Minute), Said El Mala verkürzte nach einem Traum-Solo für den FC (17.) – doch Tom Bischof stellte kurz darauf den alten Vorsprung wieder her (21.). 3:1 lautet dementsprechend der aktuelle Zwischenstand.

Düstere Stimmung herrscht beim FC St. Pauli. Der VfL Wolfsburg ging am Hamburger Millerntor durch den starken Konstantinos Koulierakis (36. Minute) in Führung und steht zurzeit auf dem ersehnten Relegationsplatz.

Der 1. FC Heidenheim kassierte im wichtigen Heimspiel gegen Mainz früh das erste Gegentor, Phillip Tietz hat den FSV bereits in Minute 6 mit 1:0 in Führung gebracht. Nadiem Amiri ließ in Minute 43 das zweite Gegentor für den FCH folgen.

Außerordentlich gut sieht es für den VfB Stuttgart aus. Die Schwaben liegen in Frankfurt dank einem Kopfballtor von Chema Andres (9. Minute) und einem Treffer von Nikolas Nartey (45.+4) mit 2:0 in Führung. Es winkt der Sprung in die UEFA Champions League – zumal die TSG Hoffenheim in Mönchengladbach ein schreckliches Spiel macht und einem 0:2-Rückstand hinterher läuft.


Der SC Freiburg steht im Europa-League-Finale und hat am Mittwoch im Endspiel gegen Aston Villa die Möglichkeit, sich sogar für die Champions League zu qualifizieren. Doch das ist vorläufig nur Zukunftsmusik. Dank einer 2:1-Führung im Heimspiel gegen RB Leipzig stehen die Breisgauer immerhin kurz davor, sich einen Startplatz in der Conference League zu sichern.

15:30 Uhr - ANPFIFF - Herzlich Willkommen zum 34. Spieltag der Fußball-Bundesliga. Im Fokus werden der Kampf um den Klassenerhalt zwischen Wolfsburg, Heidenheim und St. Pauli sowie das Rennen um die Champions League zwischen Stuttgart, Hoffenheim und Leverkusen auf dem Programm.
Aufgrund einer Pyroshow und ausführlicher Nebelbild wird das Spiel in Frankfurt mit Verspätung angepfiffen. Zudem wird in München die Meisterschale an den FC Bayern überreicht. In unserer SCORES-Section kannst du die Partien mithilfe von in Echtzeit aktualisierten Statistiken und einem ausführlichen Liveticker kostenlos miterleben. Viel Spaß!

14:50 Uhr - AUFSTELLUNGEN
Der FC Bayern lässt sich im letzten Ligaspiel dieser Saison nicht lumpen, kaum ein Starspieler wird geschont. Manuel Neuer hütet den Kasten, Harry Kane bildet die Sturmspitze. Leon Goretzka darf bei seinem letzten Einsatz für den deutschen Rekordmeister von Anfang an spielen. Auch der 1. FC Köln setzt auf eine nominell starke Startelf.

Bei Werder Bremen darf sich das 20-jährige Eigengewächs Salim Musah von Beginn weg beweisen. Julian Brandt sitzt bei seinem letzten Spiel im BVB-Trikot zunächst nur auf der Ersatzbank. Samuele Inacio steht hingegen in der Startelf. Der 18-jährige Italiener hat sich bei Borussia Dortmund überraschenderweise festgebissen, sein Vertrag wurde kürzlich bis 2029 verlängert.

Im Abstiegskracher zwischen dem FC St. Pauli und dem VfL Wolfsburg gibt es keine Überraschungen. Die Kiezkicker wurden zuletzt von einer Krankheitswelle heimgesucht, doch mit Hauke Wahl, Jackson Irvine und Louis Oppie haben es drei Spieler, die als fraglich gegolten haben, in die Anfangsformation geschafft.

Budu Zivzivadze ist die Lebensversicherung vom 1. FC Heidenheim, der georgische Stürmer hat fünf Tore in den letzten fünf Spielen erzielt. Den Kasten hütet erneut Frank Feller. Bei Mainz 05 gibt es keinerlei Überraschungen.

Während Eintracht Frankfurt noch auf die Qualifikation für das europäische Geschäft hofft, spielt der VfB Stuttgart um die Champions-League-Teilnahme. Gelingen soll das mit einer Doppelspitze, sowohl Deniz Undav als auch Ermedin Demirovic dürfen von Beginn weg auf dem Spielfeld stehen. Maximilian Mittelstädt bekommt heute wohl eine defensivere Rolle zugeteilt als ansonsten üblich.

Bei Borussia Mönchengladbach haben es mit dem 17-jährigen Wael Mohya und dem 22-jährigen Hugo Bolin zwei hoffnungsreiche Spieler in die Startelf geschafft. Für die TSG Hoffenheim geht es heute um alles. Kein Wunder, dass die Kraichgauer ihre wohl beste Startelf auf den Platz schicken. So steht mit Tim Lemperle, Fisnik Asllani, Bazoumana Toure und Vereinslegende Andrej Kramaric auch sehr viel Offensivpower auf dem Platz.

Bayer Leverkusen darf sich noch kleine Hoffnungen auf die Champions-League-Teilnahme machen, braucht dafür aber Schützenhilfe von Frankfurt und Gladbach – und natürlich auch einen Heimsieg gegen den Hamburger SV, bei dem sich der 19-jährige Otto Stange zum zweiten Mal in Folge von Beginn weg beweisen darf.

Der SC Freiburg möchte sich erneut für das europäische Geschäft qualifizieren. Dabei setzen die Breisgauer auf Dauerbrenner Maximilian Eggestein im Mittelfeld. Die Sturmspitze bildet Igor Matanovic, der zuletzt bei der Niederlage gegen den HSV (2:3) doppelt getroffen. Bei RB Leipzig kehrt Torhüter Peter Gulacsi zurück in die Startelf. Xaver Schlager sitzt bei seinem letzten Spiel für die Sachsen zunächst nur auf der Ersatzbank.

Der FC Augsburg hofft noch auf die Qualifikation fürs europäische Geschäft. Michael Gregoritsch hat zuletzt seine Torjägerqualitäten mit einem Doppelpack unter Beweis gestellt, als Belohnung steht der ÖFB-Teamspieler abermals in der Startelf. Den Kasten von Union Berlin hütet erneut Rönnows Ersatzmann Carl Klaus.

13:00 Uhr - In etwa zweieinhalb Stunden beginnt der letzte Spieltag. Nicht mit dabei sein wird Alphonso Davies, der auch das letzte Kapitel der Spielzeit verletzt verpassen wird. Fraglich ist auch, ob Christian Kofane seiner Werkself im Kampf um die Champions League unterstützen kann. Der FC St. Pauli wird vor dem wichtigen Abstiegskrimi gegen den VfL Wolfsburg von einem Magen-Darm-Infekt heimgesucht. Alle Sperren, Verletzungen und voraussichtlichen Aufstellungen des 34. Spieltages findest du hier.
11:50 Uhr - Der heutige Spieltag steht unter einem besonderen Zeichen, denn mit Deniz Aytekin (47 Jahre/Nürnberg), Tobias Welz (48/Wiesbaden), Frank Willenborg (47/Osnabrück) und Patrick Ittrich (47/Hamburg) werden gleich vier erfahrene Bundesliga-Schiedsrichter heute zum letzten Mal die Pfeife in den Mund nehmen. Alle Infos
Aytekin leitet das Spiel zwischen dem FC Bayern und dem 1. FC Köln. Welz übernimmt die Verantwortung beim Match zwischen Eintracht Frankfurt und dem VfB Stuttgart. Willenborg wird die Begegnung zwischen Borussia Mönchengladbach und der TSG Hoffenheim leiten. Ittrich ist für die Partie zwischen Union Berlin un dem FC Augsburg zuständig.

10:44 Uhr - INDIVIDUELLE GLANZLEISTUNGEN - Wir werfen noch einen Blick auf die individuell besten Leistungen dieser Saison. Die Torjägerkanone wird sich – Überraschung! – zum dritten Mal in Folge Harry Kane sichern. Von seinem persönlichen Bundesliga-Rekord aus der Saison 2023/24 (36 Tore) ist er aber ebenso ein Stück weit entfernt wie vom Allzeitrekord von Robert Lewandowski aus der Saison 2020/21 (41 Tore). Bester deutscher Torschütze ist Deniz Undav, der sich somit für einen Stammplatz bei der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft empfiehlt.

Unangefochtener Spitzenreiter bei den Vorlagen ist Michael Olise. 19 Assists hat der Franzose in dieser Spielzeit schon abgeliefert. Dahinter folgt Julian Ryerson mit satten 14 Vorlagen – in besonders guter Erinnerung geblieben ist seine Glanzleistung bei Dortmunds 4:0-Sieg gegen Mainz als er sämtliche BVB-Treffer vorbereitete.

Auch ein Blick auf die Dauerbrenner der Bundesliga lohnt sich. Elf Torhüter und drei Feldspieler haben in dieser Saison noch keine einzige Minute verpasst. Besonders beeindruckt haben uns in dieser Hinsicht Abwehrspieler Danilho Doekhi von Union Berlin, Freiburgs Mittelfeld-Dirigent Maximilian Eggestein und der Japaner Kaishu Sano, der sich durch seinen Kampfgeist bei Mainz 05 sofort in die Mannschaft gespielt hat.

Stichwort Torhüter: Gregor Kobel ist es in dieser Spielzeit am öftesten gelungen, seinen Kasten sauber zu halten. Nicht unerwähnt lassen wollen wir aber die Leistungen der beiden Routiniers Peter Gulacsi und Manuel Neuer. Der 36-jährige Ungar kam nämlich nur in 22 Spielen zum Einsatz – und steht dennoch bei zehn weißen Westen. Der 40-jährige Neuer wiederum hat in 21 Einsätzen achtmal kein Gegentor kassiert.

10:18 Uhr - ÜBERSICHT - Liebe Bundesliga-Freunde, seid ihr bereit für den finalen Showdown der Saison 2025/26? Der FC Bayern München steht bereits als Meister fest und hat ganz nebenbei auch noch einen uralten Torrekord gebrochen. Borussia Dortmund hat sich souverän die Vizemeisterschaft gesichert. Doch die Spannung ist noch längst nicht draußen. Sowohl im Abstiegskampf als auch im Rennen um die europäischen Plätzen stehen uns heute dramatische Entscheidungen bevor.

Besonders deutlich wird das bei einem Blick aufs Tabellenende. Der VfL Wolfsburg, der 1. FC Heidenheim und der FC St. Pauli wollen die Spielzeit unbedingt auf dem Relegationsplatz beenden und somit die Chance auf den Klassenerhalt wahren. Zurzeit stehen alle drei Mannschaften bei 26 Punkten, weshalb am Ende die Tordifferenz ein entscheidender Faktor sein könnte.

In dieser Hinsicht haben die Wölfe (-26) aktuell die Nase vorn. Der FCH und die Kiezkicker verfügen zwar über dieselbe Differenz (-29), doch weil die Hamburger weniger Treffer erzielt haben trägt man aktuell die Rote Laterne in Händen. Besonders brisant: Es kommt zu einem direkten Duell zwischen Wolfsburg und St. Pauli. Das formstarke, seit drei Partien ungeschlagene Heidenheim, empfängt unterdessen den 1. FSV Mainz 05 im eigenen Stadion.

Die Ausgangsklage ist klar: Der VfL Wolfsburg hätte mit einem Sieg den Relegationsplatz nahezu sicher. Heidenheim muss gewinnen und zugleich hoffen, dass es in Niedersachsen zu einer Punkteteilung kommt. St. Pauli braucht unbedingt einen Sieg, wobei man idealerweise auch die Tordifferenz gegenüber dem FCH aufhübschen sollte.

Auch das Rennen um die UEFA Champions League ist enorm spannend. RB Leipzig hat Tabellenplatz drei abgesichert. Weil die Bundesliga für die kommende Spielzeit keinen zusätzlichen Königsklassen-Startplatz erhalten wird, haben ansonsten nur noch der VfB Stuttgart und die TSG Hoffenheim realistische Chancen, nach den Sternen zu greifen.

Beide Teams stehen zurzeit bei 61 Zählern, der VfB (+22) hat eine deutlich bessere Tordifferenz als die TSG (+17). Gelingt den Schwaben also ein Auswärtssieg bei Eintracht Frankfurt, ist die Champions-League-Teilnahme quasi fix. Spielt man aber nur Remis und setzt sich Hoffenheim zugleich bei Borussia Mönchengladbach durch, spielen die Kraichgauer nächstes Jahr im wichtigsten Vereinswettbewerb Europas.

Bayer Leverkusen hat kaum noch realistische Chancen, Stuttgart und Hoffenheim einzuholen. Im Heimspiel gegen den Hamburger SV geht es in erster Linie um einen versöhnlichen Abschluss.

Dahinter kämpfen noch der SC Freiburg (44 Punkte), Frankfurt und Augsburg (jeweils 43 Punkte) um die Qualfikation fürs europäische Geschäft. Die Breisgauer erwartet mit dem Heimspiel gegen Leipzig eine schwierige Aufgabe. Die SGE spielt, wie bereits erwähnt, im heimischen Stadtwald gegen top-motivierte Stuttgarter. Der FCA gastiert in Köpenick bei Union Berlin.

FREITAG, 15. MAI
17:49 Uhr - VERLÄNGERUNG IN MAINZ - Mainz 05 hat den Vertrag mit Kapitän Silvan Widmer verlängert. Wie der Klub am Freitag mitteilte, werde der Schweizer "auch künftig" in Mainz auflaufen, eine genaue Vertragslaufzeit wurde nicht genannt.
"Silvan hat in den letzten Jahren in der Rolle als Führungsspieler und Kapitän einen großen Stellenwert für uns erreicht. Auch sportlich ist er im vergangenen Halbjahr, als großer Druck auf uns lag, mit Leistung vorangegangen und hat seinen Teil zu der erfolgreichen Rückrunde beigetragen", sagte Sportdirektor Niko Bungert.
Seit seiner Ankunft 2021/22 absolvierte Widmer 151 Pflichtspiele. In der laufenden Saison kommt der Rechtsverteidiger auf 39 Einsätze, drei Tore und eine Vorlage.
17:20 Uhr - VERLÄNGERUNG IN MÜNCHEN - Manuel Neuer bleibt ein weiteres Jahr die Nummer eins des FC Bayern. Wie die Münchner am Freitag bekanntgaben, verlängert der 40 Jahre alte Torhüter seinen auslaufenden Vertrag zunächst um eine Saison bis zum Sommer 2027. "Ich habe mir für die Entscheidung Zeit genommen und freue mich jetzt sehr", sagte Neuer. Der Routinier wird damit auch weiter Kapitän des deutschen Rekordmeisters bleiben. Mehr Infos

15:27 Uhr - PK FRANKFURT - Eintracht Frankfurts Trainer Albert Riera hat einen disziplinarischen Vorfall mit Nationalspieler Jonathan Burkardt bestätigt und zugleich das Öffentlichwerden von internen Informationen harsch kritisiert. "Wissen Sie auch, was ich heute zum Frühstück hatte? Haben Sie da auch Informationen?", fragte der Spanier die Medienvertreter: "Wir lachen jetzt, aber das ist ein großes Problem in einem Verein. Diese interne Disziplin muss unter uns bleiben. So wie es in jeder Firma der Fall ist." Mehr Infos
12:17 Uhr - PK HOFFENHEIM - Auch vor dem großen Showdown am letzten Spieltag hat Christian Ilzer wieder eine Metapher für die Situation seiner Mannschaft zum Besten gegeben. "Insgesamt sehe ich es wie ein großes Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel am letztem Spieltag", sagte der Trainer der TSG Hoffenheim vor dem Saisonfinale bei Borussia Mönchengladbach (15.30 Uhr/Sky). Zuletzt hatte Ilzer das Königsklassen-Rennen schon mit einer Fahrt in einem Cadillac verglichen.
Die Erklärung zur neuen Brettspiel-Analogie? "Wir haben es geschafft, an einem finalen Tisch mit Bayern, Dortmund, Leipzig, Stuttgart und Leverkusen zu sitzen", sagte der Österreicher. Im parallelen Fernduell mit dem VfB Stuttgart (bei Eintracht Frankfurt) kämpft die TSG noch um den Einzug in die Champions League. Bayern, der BVB und RB haben "ihre Kegel schon im Ziel - und wir fighten noch um den finalen Platz. Wenn es morgen den Abpfiff gibt, ist der finale Würfel gefallen", sagte Ilzer.
Ob Hoffenheim, aktuell bei schlechterem Torverhältnis punktgleich mit dem VfB, Platz vier noch erreicht oder nicht, werde laut dem Trainer nichts an der Beurteilung der Saison ändern: "Nämlich, dass es eine unheimlich erfolgreiche Saison für die TSG Hoffenheim war." Dennoch wolle seine Mannschaft mit einem Sieg beim "Finale" in Gladbach noch "ins oberste Regal der Preisverleihung greifen."
Über die Spielstände auf den anderen Plätzen will sich der Coach definitiv informieren lassen. "Wir sind technisch super aufgestellt und es wird jemanden geben, der das genau beobachtet", verriet Ilzer: "Wenn es nötig ist, auf gewisse Dinge zu reagieren, werden wir das machen. Wir sind natürlich informiert, wie es in den anderen Stadien steht."
10:59 Uhr - PK BAYERN - Noch hat der FC Bayern ein großes Ziel - doch schon vor dem Saisonabschluss haben Sportvorstand Max Eberl und Trainer Vincent Kompany ein positives Fazit gezogen. "Wir sind noch nicht am Ende. Wir können noch das Double holen. Aber was wir in der Saison schon geleistet haben, das ist schon sehr besonders", betonte Eberl vor dem Bundesligaabschluss am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den 1. FC Köln.
Man habe beim Rekordmeister "immer von einem Weg gesprochen. Wir haben die letzte Saison genommen, als wir ausgeschieden sind, damals in der Champions League und im Pokal. Wir haben Stabilität gefunden. Wir haben uns über die Klub-WM entwickelt zu dieser Mannschaft. Wir haben den Campus involviert. Wir haben in der Kaderentwicklung Schritte gemacht - und da steckt noch Potenzial drin" ergänzte Eberl.
Zudem habe der FC Bayern, der am 23. Mai gegen den VfB Stuttgart im Pokalfinale steht, in Kompany einen Trainer, so der Münchner Sportvorstand weiter, "der eben selbst Spieler wie Harry Kane und Luis Díaz entwickelt neben den Jungen, die noch Entwicklungspotenzial haben. Wir sind sehr glücklich und auch stolz über das, was wir bisher geleistet haben in der Saison."
Auch Kompany zeigte sich zufrieden, auch wenn sein Team im Halbfinale der Champions League an Titelverteidiger Paris Saint-Germain gescheitert war. "Wir haben natürlich noch dieses ganz wichtige Pokalfinale, aber wir haben in dieser Saison viele Erfolgserlebnisse gehabt - und es haben sich viele Spieler entwickelt, die uns noch was extra gegeben haben." Doch der 40-Jährige blickte auch voraus: "Die Latte liegt jetzt sehr, sehr hoch. Und der Anspruch bleibt, dass wir uns nächstes Jahr auch wieder entwickeln wollen. Und das ist jetzt die nächste Aufgabe."
10:38 Uhr - VERLÄNGERUNG IN DORTMUND - Vizemeister Borussia Dortmund bastelt weiter am Kader der Zukunft. Wie der BVB am Freitag mitteilte, wurde der Vertrag mit Top-Talent Samuele Inacio (18) vorzeitig bis zum 30. Juni 2029 verlängert.
"Mit seinen Fähigkeiten und seinem Potenzial zählt Samu zu den größten Talenten seines Jahrgangs weltweit. Wir sind überzeugt, dass er mit seiner Hingabe und seiner Qualität zu einem außergewöhnlichen Spieler reifen kann", sagte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken.
Der italienische Junioren-Nationalspieler wechselte 2024 von Atalanta Bergamo in die U19 des BVB und reifte zum Bundesligaspieler. Am vergangenen Spieltag erzielte er beim Sieg gegen Eintracht Frankfurt (3:2) seinen ersten Treffer in der deutschen Eliteliga. "Das Gefühl bei meinem ersten Tor vor der Gelben Wand war unfassbar und ich möchte in der Zukunft noch viele weitere erfolgreiche Momente mit meiner Mannschaft, dem Verein und seinen unglaublichen Fans feiern", wird der Offensivspieler in der BVB-Mitteilung zitiert.
Inacio soll nach und nach immer mehr Verantwortung übernehmen. "Er ist spielintelligent, ballsicher, kombinationsstark. Und dazu hat er ein sehr gutes Gespür für Räume, das ihn auch noch torgefährlich sein lässt", sagte Sportdirektor Ole Book.
10:30 Uhr - VERLÄNGERUNG IN STUTTGART - Der VfB Stuttgart setzt auch in Zukunft auf die Dienste von Mittelfeldspieler Nikolas Nartey. Der DFB-Pokalsieger verkündete am Freitag die Vertragsverlängerung mit dem 26-Jährigen bis zum 30. Juni 2028. Der Däne, der in der laufenden Spielzeit wettbewerbsübergreifend auf 37 Einsätze kommt, ist bereits seit 2019 im Verein.
"Der Weg von Nikolas Nartey beim VfB war bekanntermaßen lange Zeit verletzungsbedingt alles andere als leicht. Umso mehr freuen wir uns, dass sich Niko in den vergangenen Monaten zu einem stabilen und wichtigen Faktor innerhalb unserer Mannschaft entwickelt hat", sagte VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: "Niko kann auf verschiedenen Positionen wichtige Impulse für unser Spiel liefern, deshalb war für uns die erneute Vertragsverlängerung folgerichtig."
Auch Nartey freut sich auf die weitere Zukunft in Stuttgart: "Beim VfB fühle ich mich sehr wohl. Hier passt sehr viel zusammen: Ich darf Teil einer starken Mannschaft sein, ich werde von einem hervorragenden Trainer-Team gecoacht, das die Weiterentwicklung von uns als Mannschaft sowie von jedem einzelnen Spieler im Blick hat – und ich erlebe immer wieder, welche Power und welche Unterstützung uns die VfB-Fans entgegenbringen."
10:08 Uhr - PK LEIPZIG - RB Leipzig muss beim Saisonfinale ohne Nationalspieler David Raum auskommen. Wie Trainer Ole Werner am Freitag sagte, habe er sich dazu entschlossen, dem Kapitän der Sachsen "eine Pause zu geben". Der Abwehrspieler fehlt somit am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim SC Freiburg.
Die Entscheidung habe er aufgrund des Pensums von Raum "auf und neben dem Platz" sowie mit Blick auf den WM-Sommer getroffen, führte Werner aus. "Er hätte sicherlich auf dem Platz gestanden, wenn es für uns noch um die vorrangigen Saisonziele gegangen wäre", sagte der Coach: "Aber so profitiert er glaube ich von der Pause - damit auch wir und sicherlich auch die deutsche Nationalmannschaft."
Mit den Leistenproblemen, die Raum Ende April ausgebremst hatten, hängt der Entschluss laut Werner nicht zusammen. "Reine Vorsichtsmaßnahme geht wahrscheinlich schon zu weit, es ist eine Steuerungsmaßnahme", sagte der 38-Jährige. Hinter Raum liege einfach "ein extrem intensives Jahr", erklärte Werner: "Da muss sich niemand Sorgen machen."
Obwohl Werner seinen Kapitän in Freiburg schont und RB die Qualifikation für die Champions League bereits sicher ist, wollen die Leipziger das letzte Saisonspiel keineswegs auf die leichte Schulter nehmen. "Wir fahren da hin, um das Spiel zu gewinnen und wir fahren da hin, um nach Möglichkeit noch den Punkterekord zu übertreffen", betonte Werner. Die bisherige Bundesliga-Bestmarke der Leipziger liegt seit der Debütsaison 2016/17 bei 67 Punkten, derzeit steht RB bei 65 Zählern.
Bei der Rekord-Mission setzt Werner auf Peter Gulacsi im Tor. Der einstige Stammkeeper war nach einer Knieverletzung Anfang des Jahres von Maarten Vandevoordt ersetzt worden. Gulacsi habe "einen Riesen-Anteil" an der Leipziger Spielzeit, erklärte Werner. Er wolle dem 36-Jährigen daher "einen guten Saisonausklang ermöglichen".
Der 34. Spieltag im Überblick:
Samstag, 15:30 Uhr: FC Bayern vs. 1. FC Köln
Samstag, 15:30 Uhr: Werder Bremen vs. Borussia Dortmund
Samstag, 15:30 Uhr: FC St. Pauli vs. VfL Wolfsburg
Samstag, 15:30 Uhr: 1. FC Heidenheim vs. 1. FSV Mainz 05
Samstag, 15:30 Uhr: Eintracht Frankfurt vs. VfB Stuttgart
Samstag, 15:30 Uhr: Borussia Mönchengladbach vs. TSG Hoffenheim
Samstag, 15:30 Uhr: Bayer Leverkusen vs. Hamburger SV
Samstag, 15:30 Uhr: SC Freiburg vs. RB Leipzig
Samstag, 15:30 Uhr: Union Berlin vs. FC Augsburg
