Nächste Highlights
Samstag, 15:30 Uhr – live bei Sky und DAZN
FC Bayern vs. 1. FC Heidenheim
TSG Hoffenheim vs. VfB Stuttgart
Eintracht Frankfurt vs. Hamburger SV
Bundesliga-Tracker LIVE
15:28 Uhr - PK DORTMUND - BVB-Trainer Niko Kovac muss vor dem vorletzten Auswärtsspiel der Saison gegen Borussia Mönchengladbach am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) kreativ werden. Neben den bereits länger verletzten Niklas Süle, Emre Can und Felix Nmecha wird auch Ramy Bensebaini für die Partie gegen seinen Ex-Klub aufgrund einer Fußverletzung ausfallen.
Kovac teilte mit, dass auch Yan Couto und Jobe Bellingham "wegen Krankheit am Mittwoch und Donnerstag nicht mittrainiert" hätten. Der Kroate gehe jedoch davon aus, dass "es für das Wochenende reichen" könne.
Besser liefe es bei Karim Adeyemi, der am Donnerstag "teilintegriert mitgemacht" hätte, und "auf einem guten Weg" sei. Zum Stand einer möglichen Vertragsverlängerung des 24-Jährigen könne Kovac "keine Angaben" machen: "Er soll erstmal fit werden und dann sehen wir, was passiert."
Einen weiteren Saisoneinsatz des derzeit verletzten Nationalspielers Felix Nmecha, der sich ebenfalls "auf dem Weg der Besserung" befinde, macht Kovac davon abhängig, ob er "von der Mannschaft gebraucht" würde: "Ich kann mir vorstellen, ihn gar nicht mehr einzusetzen, denn er hat die Qualität, auch ohne Bundesligaeinsatz bei der WM dabei zu sein."
Die Ausfälle könnte Kovac mit den Youngstern Samuele Inacio und Luca Reggiani auffangen: "Die beiden standen vor der Saison eigentlich gar nicht auf dem Plan für die Saison, aber sie haben uns im Training gezeigt, dass sie sehr viel Qualität haben", schwärmte er.
Im Borussenduell, das laut dem 54-Jährigen immer auch ein "Prestigeduell" sei, wolle der Coach an die "wahrscheinlich beste Halbzeit der bisherigen Saison" anknüpfen, die der BVB in der ersten Halbzeit der vergangenen Woche gegen den SC Freiburg gespielt habe.
15:27 Uhr - PK HEIDENHEIM - Für den FC Bayern ist es ein unbedeutendes "Zwischenspiel" gegen den Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga, nach dem Spektakel in der Champions League bei Paris Saint-Germain und unmittelbar vor dem Wiedersehen kommt der fast sichere Absteiger nach München. Eine Chance für den 1. FC Heidenheim? "Dass sie uns unterschätzen, können wir ausschließen, das weiß ich", sagte FCH-Trainer Frank Schmidt vor dem Gastspiel in der Allianz Arena am Samstag (15.30 Uhr/Sky), "die Chance liegt bei null."
Die schwächste Auswärtsmannschaft beim Meister, die Schießbude der Liga beim 113-Tore-Champion: "Mehr Außenseiter kann man nicht sein", sagte Schmidt am Donnerstag. Doch es gebe "nichts Schlimmeres, als wenn man vor dem Spiel schon irgendwas abschenkt. Das sind nicht wir, das ist nicht die Mannschaft, das ist nicht unser Vereine, das bin nicht ich."
Es gelte, sich "zu wehren. Mit allem, was wir haben." Die Grundvoraussetzung für den ersten Erfolg in München, der dem FCH die Möglichkeit auf das Wunder Klassenerhalt bewahren würde, seien "Glaube und Mut. Sicher ist es so, dass wir an unser absolutes Maximum rankommen müssen. In allen Bereichen. Und das wird immer noch nicht reichen. Du brauchst auch die Portion Glück", meinte Schmidt.
Dennoch werde seine Elf "nicht pausenlos drauf losstürmen können. Aber wenn wir nur versuchen werden, unser Tor zu verteidigen, dann ist es eine Frage der Zeit, dass die Bayern treffen. Aber ich möchte jetzt auch nicht größenwahnsinnig und vermessen sein und sagen, wir müssen in München was holen."
Zumal er Personalsorgen hat. Neben den fünf Langzeitverletzten falle auch der angeschlagene Mathias Honsak "höchstwahrscheinlich" aus. Christian Conteh fehlt aus privaten Gründen.
15:26 Uhr - PK HSV - Der Hamburger SV kann im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga wieder auf seinen Hoffnungsträger setzen. Wie Trainer Merlin Polzin am Donnerstag bestätigte, steht Innenverteidiger Luka Vuskovic vor dem Duell mit Eintracht Frankfurt am Samstag (15.30 Uhr/Sky) vor einer Rückkehr in den Kader. Ob es bereits für einen Startelf-Einsatz reicht, ließ Polzin offen.
"Er hat Schritte gemacht, ist schmerzfrei. Er war natürlich aber relativ lange raus, und deshalb wollen wir da keine riskante Entscheidung treffen. Wir wollen eine smarte Lösung finden", sagte der Trainer. Polzin betonte, zuletzt auch mit Vuskovics Stammklub und der kroatischen Nationalmannschaft in Kontakt gestanden zu haben.
Insgesamt hat sich die zuletzt angespannte Personalsituation bei den Hamburgern deutlich verbessert. Auch Yussuf Poulsen und Jean-Luc Dompé stehen Polzin nun wieder zur Verfügung. "Es hat jeder maximal Bock auf diese Phase", sagte Polzin, dessen Team mit einem Sieg den Klassenerhalt klar machen könnte. Der Trainer setzt dabei auch auf das angenehme Frühlingswetter: "Das gibt uns sehr viel Power und Energie. Druck ist immer da, und es ist immer eine Frage wie man damit umgeht."
15:25 Uhr - PK BREMEN - Heiß auf den entscheidenden Schritt: Werder Bremen will mit einem Heimsieg gegen den FC Augsburg seinen Teil zum vorzeitigen Erreichen des Klassenerhalts erledigen. Schon ein Remis am Samstag (15.30 Uhr/Sky) reicht den Hanseaten, wenn der FC St. Pauli verliert und der VfL Wolfsburg nicht gewinnt.
"Ich würde mir natürlich wünschen - da mache ich kein Geheimnis draus - dass sich zum Wochenende vieles zu unseren Gunsten erledigen kann", sagte Thioune. Gleichzeitig betonte er, sich zunächst nur auf die Aufgabe gegen den stabilen FCA zu konzentrieren.
Zu Thiounes Anfangszeit an der Weser war sein Team mit einer Niederlage beim FC St. Pauli (1:2) im Februar "ganz schön auf die Bretter geschickt worden", sagte Thioune mit einem Blick zurück: "Viele haben gedacht, dass wir nicht wiederkommen und dass wir uns gerade so in der Abwärtsspirale bewegen, dass es Richtung zweite Liga gehen könnte."
Jetzt hat Werder mit dem frischen Selbstbewusstsein aus dem Erfolg im Nordderby gegen den Hamburger SV (3:1) und dem Punktgewinn beim VfB Stuttgart (1:1) die gute Gelegenheit, sich von allen Sorgen zu befreien.
15:24 Uhr - PK LEVERKUSEN - Bayer Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand hat vor dem Topspiel gegen RB Leipzig am Samstag (18.30 Uhr/Sky) vollen Fokus auf die letzten drei Saisonspiele gefordert. Das Ziel sei klar die Qualifikation für die Champions League. "Die spielen ganz guten Fußball, glaube ich", sagte der 54-Jährige über RB und betonte: "Wir haben viel zu gewinnen. Wir haben drei Spiele und mit diesen drei Spielen können wir in die Champions League nächstes Jahr. Mein Fokus liegt 100 Prozent auf diesen Spielen".
Während der Tabellendritte aus Leipzig die Qualifikation für die Champions League mit einem Sieg bereits sicher hätte, braucht Leverkusen den Dreier unbedingt, um die Chance auf einen Platz im wichtigsten europäischen Vereinswettbewerb zu wahren. Die Werkself steht aktuell mit 55 Punkten zwei Zähler hinter Hoffenheim und Stuttgart auf Rang sechs, die im zweiten Duell des 32. Spieltags um die Königsklassen-Teilnahme direkt aufeinander treffen.
"Wir haben eine gemeinsame Verantwortlichkeit für das Feuer und die Motivation auf dem Platz", sagte Hjulmand: "Taktische Möglichkeiten gibt es immer, aber wir müssen 90 Minuten mit unserer Spielphilosophie spielen. Qualität, Mentalität und Körpersprache, das ist die Basis."
Ob der am Oberschenkel verletzte Christian Kofane und auch Torhüter Mark Flekken nach muskulären Problemen wieder zum Einsatz kommen, entscheide sich am Freitag nach dem Abschlusstraining, teilte der Däne mit. Positiv bewertet er die Vertragsverlängerung von Verteidiger Edmond Tapsoba. Es sei ein "super Zeitpunkt", sagte der Trainer und lobte Tapsobas "gute Verbindung zu allen" sowie dem "Potenzial zum Führungsspieler".
15:01 Uhr - PK KÖLN - Seit Wochen und Monaten wird über einen Millionen-Transfer von Said El Mala spekuliert, gleichzeitig soll der 19-Jährige den 1. FC Köln zum Klassenerhalt schießen – Trainer René Wagner sieht den Stürmer gewappnet für diese Ausnahmesituation.
"Das hat Said seit zehn Monaten", sagte Wagner am Donnerstag: "Und ich habe nicht das Gefühl, dass er unruhiger wird, wenn es um ihn lauter wird, ganz im Gegenteil. Ich habe das Gefühl, wenn es um ihn lauter wird, dann wird er noch ruhiger, noch klarer, noch akribischer."

El Mala sei "in dem jungen Alter auch in Druckspielen voll da", dies habe er zuletzt auch gegen Bayer Leverkusen (1:2) "eindrucksvoll bewiesen". Dabei ließ El Mala allerdings einige gute bis sehr gute Chancen aus, "das wird er in Zukunft wieder besser machen", sagte Wagner.
Die Kölner hatten das Derby trotz der bislang besten Leistung unter Wagner verloren, weil sie ihre Möglichkeiten nicht nutzten. Den einzigen Treffer erzielte der eingewechselte Luca Waldschmidt, der gegen Union nach langer Zeit mal wieder in der Startelf stehen könnte. Die Wahrscheinlichkeit sei "ein bisschen höher als letzte Woche", sagte Wagner.
Zum Match-Center: Union Berlin vs. 1. FC Köln
14:52 Uhr - PK LEIPZIG - Ole Werner will sich vor dem ersten Matchball in der Fußball-Bundesliga noch nicht mit der möglichen Champions-League-Rückkehr von RB Leipzig befassen. Die Qualifikation für die Königsklasse bereits am Samstag (18.30 Uhr/Sky) bei Bayer Leverkusen perfekt machen zu können, sei "eine große Motivation", erklärte der Trainer am Donnerstag. Diese sei "spürbar, aber das führt nicht dazu, dass wir unkonzentriert sind - ganz im Gegenteil".
Er erlebe seine Mannschaft vor dem Duell mit dem direkten Konkurrenten "extrem fokussiert, extrem willig im Training", sagte Werner: "Das ist erst einmal die richtige Herangehensweise." Die Ausgangslage vor den drei verbleibenden Spielen ist gut, RB liegt mit 62 Punkten auf Platz drei. Der Vorsprung vor dem VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim (beide 57) beträgt fünf Zähler, der Abstand zu Leverkusen (55) sogar sieben.

Werner könnte die Leipziger nach einem Jahr Abstinenz zurück in die Königsklasse führen. Inwiefern er dabei wieder auf Kapitän David Raum (Leistenprobleme) und Innenverteidiger Castello Lukeba (Adduktorenprobleme) setzen kann, ist offen. Über die genauen Einsatzmöglichkeiten des zuletzt angeschlagenen Duos wolle man nach dem Abschlusstraining entscheiden. Wer das Duo ersetzen könnte, liest du in unserem Artikel "Verletzungen und Sperren".
Zum Match-Center: Bayer Leverkusen vs. RB Leipzig
14:40 Uhr - PK UNION - Union-Trainerin Marie-Louise Eta sieht das Kellerduell mit dem 1. FC Köln als große Chance im Kampf um den Klassenerhalt. "In so einer Phase ist immer irgendwo Druck da. Das ist etwas, was wir und die Spieler kennen", sagte die 34-Jährige: "Wir dürfen nicht von Beginn an komplett den Kopf verlieren und nur offenes Feuer gehen. Wir müssen schon auch schlau spielen und einen kühlen Kopf bewahren."
Mit einem Sieg könnten die Köpenicker die Kölner auf vier Punkte distanzieren, bei passenden Ergebnissen der Konkurrenz wäre auch schon der sofortige Klassenerhalt möglich. Man wolle vor den eigenen Fans "diese Chance wahrnehmen und einen guten Schritt machen", betonte Eta.
In der aktuellen Phase sei es zwar "logisch, dass das Selbstvertrauen nicht ganz so groß ist". Es gehe vor allem "um den letzten Punch und die Konsequenz, den Ball vorne über die Linie zu drücken."
Im Tor wird am Samstag (15.30 Uhr/Sky) die eigentliche Nummer drei Carl Klaus die verletzten Frederik Rönnow und Matheo Raab vertreten. "Er ist ein Torhüter, der sehr viel Energie gibt, andere mitzieht und sehr positiv auf dem Platz ist", sagte Eta.
Klaus habe es in Leipzig (1:3) bei seinem Bundesliga-Debüt nach dem Ausfall von Rönnow gut gemacht. Deshalb habe sie "vollstes Vertrauen, dass er auch am Wochenende ein sehr gutes Spiel machen und ein guter Rückhalt sein wird."
Zum Match-Center: Union Berlin vs. 1. FC Köln
14:25 Uhr - PK GLADBACH - Eugen Polanski hat die Kritik auch an seiner Person auf der Mitgliederversammlung von Borussia Mönchengladbach als wichtigen Input verstanden. "Man kann die Kritik über sich ergehen lassen oder man kann sie annehmen. Ich bin einer, der sie annimmt. Ob die positiv oder negativ ist – das gehört im Job dazu. Ich habe da etwas rausgezogen", sagte der Gladbach-Trainer am Donnerstag.
Polanski, aber auch die Vereinsführung hatten sich am Montagabend von den Mitgliedern angesichts der enttäuschenden Saison mehrere kritische Wortmeldungen anhören müssen. Aufsichtsratschef Michael Hollmann hatte für den Sommer einen "klaren Schnitt" gefordert. Dies habe er aber nicht auf sich bezogen, so Polanski: "Wir sind bereits in die Analyse gegangen. Ihr könnt gewiss sein, dass wir analysieren werden, was gut und was schlecht war", sagte er.
Gladbach hat auch drei Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt noch nicht sicher, am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) kommt Borussia Dortmund an den Niederrhein. Polanski will dann auch die letzten Zweifel beseitigen. "Wir können das schaffen. Wir wollen auch mal einen Großen ärgern. Das wird mit Sicherheit nicht einfach – aber einfach ist auch langweilig. Wir haben ein Heimspiel, das wollen wir so auch angehen", sagte er.
Zum Match-Center: Borussia Mönchengladbach vs. Borussia Dortmund
13:36 Uhr - PK STUTTGART - Das Saisonziel ist erreicht, jetzt greift der VfB Stuttgart nach der Kirsche auf der Torte. Oder, wie es Trainer Sebastian Hoeneß formulierte: "Wir können da nochmal ein ganz fettes i-Tüpfelchen draufsetzen." Der bereits sicheren Qualifikation für den Europacup und dem abermaligen Erreichen des DFB-Pokalfinals soll erneut ein Champions-League-Platz folgen – drei Punkte im direkten Duell beim punktgleichen Rivalen TSG Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr/Sky) wären da hilfreich.
"Wir können aus einer gewissen Leichtigkeit agieren", sagte Hoeneß, "und trotzdem sind wir maximal motiviert und ambitioniert und daran interessiert, das Spiel zu gewinnen." Der Coach hat bei sich und seiner Mannschaft eine "positive Anspannung" ausgemacht: "Das ist ein gutes Gefühl."
Sein VfB stehe vor einem "ganz wichtigen Spiel. Ist doch klar, dass wir jetzt in die Champions League wollen. Wir sind auf Platz vier, drei Spieltage vor Schluss. Jetzt wollen wir da auch bleiben. Wir haben vor zwei Jahren erlebt, wie schön es ist, in den großen Stadien Europas zu spielen, gegen die besten Teams der Welt. Und das wollen wir wieder erreichen."
Was es dafür brauche? "Eine absolute Topleistung, einen hochkonzentrierten Auftritt. Sehr viel Schärfe, Aggressivität. Wir müssen unser bestes Gesicht zeigen. Das haben wir dieses Jahr oft geschafft. Und jetzt ist es natürlich wichtiger denn je."
Der Respekt vor dem Gegner ist groß. "Ich finde, dass Christian Ilzer mit seiner Mannschaft einen richtig guten Job macht dieses Jahr", sagte Hoeneß. Nach Rang 15 in der Vorsaison habe die TSG mit seinem Kollegen den "Turnaround" geschafft: "Das ist aller Ehren wert. Und sie machen das über eine sehr intensive Spielweise."
Genau so werde es am Samstag sein. "Viele Zweikämpfe, viele Duelle, viele Kopfballduelle - und dann Umschaltsituationen aus diesen zweiten Bällen. Wer da als Sieger rausgeht", prophezeite Hoeneß, "wird die Möglichkeit haben, zu Chancen zu kommen." Und zu drei Punkten für die Königsklasse.
11:48 Uhr - Der Titel geht an Bayern München, doch dahinter stehen in der Fußball-Bundesliga noch zahlreiche Entscheidungen aus. Flashscore zeigt, was am Wochenende von der Champions-League-Qualifikation bis zum Abstieg passieren kann.
9:31 Uhr - Noch sind sie nicht Teil der Bundesliga, aber vermutlich bald wieder. Ex-Profi Simon Terodde sieht den Schalke 04 aktuell deutlich gefestigter als beim letzten Aufstieg in die Bundesliga vor drei Jahren. Der Sky-Experte nannte in einer Presserunde konkret die "funktionierende Achse", "Top-Trainer Miron Muslić" und "Sensationstransfer Edin Dzeko" als Gründe. Mehr Infos

VORSCHAU 32. SPIELTAG - In Ermangelung eines Freitagsspiels aufgrund des Feiertags startet der Kampf um die Königsklasse einen Tag später: am Samstagabend empfängt Bayer Leverkusen in der BayArena RB Leipzig und will die letzte Chance nutzen, noch einmal entscheidend in das Rennen um die Champions-League-Plätze einzugreifen. Die Gäste hingegen wollen Platz drei zementieren, denn drei Stunden zuvor kommt es im Kraichgau zum direkten Endspiel um Platz vier: die TSG Hoffenheim trifft auf den punktgleichen VfB Stuttgart. Wer hier patzt, könnte im Endspurt die Königsklasse noch an die Konkurrenz verlieren.
Im Tabellenkeller wird die Luft am Samstagnachmittag besonders dünn. Das Duell Union Berlin gegen den 1. FC Köln ist ein Matchball für beide Seiten. Die Teams trennt nur ein einziger Zähler und der Sieger könnte den Klassenerhalt bereits perfekt machen. Ebenfalls unter Druck steht der Hamburger SV, der als momentan Tabellen-15. bei Eintracht Frankfurt gastiert. Die Hamburger benötigen dringend Punkte, um nach einer weitesgehend sorgenfreien Saison nicht doch noch zittern zu müssen, während die Eintracht ihre kleine Chance auf Europa wahren will.

Für den Tabellenletzten 1. FC Heidenheim fühlt sich die Reise zum frischgebackenen Meister FC Bayern München wie eine unmögliche Mission an. Während die Bayern in der Allianz Arena befreit aufspielen und wohl die nächste Tor-Party feiern wollen, geht es für Heidenheim um die allerletzte theoretische Chance auf den Klassenerhalt. Doch die Stimmung am Schlossberg ist nach dem Sieg gegen St. Pauli gut – geht nun auch etwas in München?
Der Sonntag steht ganz im Zeichen der Rettungsmissionen. Der VfL Wolfsburg, derzeit auf dem direkten Abstiegsplatz 17, muss beim SC Freiburg antreten. Für die Wölfe zählt nur ein Sieg, um den Super-GAU Abstieg noch abzuwenden. Zuvor hofft der FC St. Pauli am Millerntor gegen Mainz 05 auf Schützenhilfe und eigene Big Points. Die Kiezkicker belegen aktuell den Relegationsplatz und könnten mit einem Heimsieg am Stadtrivalen HSV dranbleiben, bei einer Niederlage könnten bereits die Lichter auf dem Kiez ausgehen.

Und dann hat der Sonntag noch das Traditionsduell im Borussia-Park zu bieten: Borussia Mönchengladbach empfängt Borussia Dortmund. Während es für die Fohlen in dieser Saison wohl nur noch um einen versöhnlichen Ausklang vor heimischer Kulisse geht, will der BVB seinen zweiten Tabellenplatz absichern. Mit nur noch drei ausstehenden Partien ist klar: Wer an diesem Wochenende patzt, hat kaum noch Zeit zur Korrektur.
Der 32. Bundesliga-Spieltag in der Übersicht
Samstag, 15:30 Uhr – live bei Sky und DAZN
FC Bayern vs. 1. FC Heidenheim
TSG Hoffenheim vs. VfB Stuttgart
Eintracht Frankfurt vs. Hamburger SV
Samstag, 18:30 Uhr - live bei Sky
Bayer Leverkusen vs. RB Leipzig
Sonntag, 15:30 Uhr - live bei DAZN
Sonntag, 17:30 Uhr - live bei DAZN
Borussia Mönchengladbach vs. Borussia Dortmund
Sonntag, 19:30 Uhr - live bei DAZN
