"Brennen heute Cottbus ab": Energie macht Aufstieg in zweite Liga perfekt

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Giannis Boziaris (m.) feiert das Tor des Tages in Regensburg
Giannis Boziaris (m.) feiert das Tor des Tages in RegensburgČTK / DPA / Jens Niering

Trainer Claus-Dieter Wollitz sprang nach dem erlösenden Abpfiff wie wild auf und ab, die mitgereisten Fans von Energie Cottbus stürmten euphorisiert auf den Rasen des Regensburger Jahnstadions zu ihren Aufstiegshelden. "Nie mehr 3. Liga", sangen sie alle zusammen im Jubelrausch. Nach zwölf Jahren sind die Lausitzer zurück in der 2. Fußball-Bundesliga.

"Ich kann es nicht in Worte fassen. Ich gönne es den Menschen, wenn hier 8000 Menschen runtergekommen sind. Es ist unglaublich, was wir die ganze Saison über gemacht haben. Das ist unbeschreiblich. Wir brennen heute Cottbus ab", sagte Präsident Sebastian Lemke bei MagentaSport, nachdem Cottbus durch einen 1:0 (1:0)-Sieg bei Regensburg am letzten Drittliga-Spieltag den Aufstieg perfekt gemacht hatte.

Zum Match-Center: Regensburg vs. Cottbus

Jannis Boziaris brachte (28.) die Cottbuser im ersten Durchgang mit einem sehenswerten Fernschuss auf Kurs Richtung 2. Liga. Torhüter Marius Funk parierte in der Nachspielzeit einen Foulelfmeter des Regensburgers Florian Dietz. Vor Cottbus hatte sich bereits der VfL Osnabrück den Aufstieg gesichert.

"Es ist ein besonderer Tag. Ein Traum, der in Erfüllung geht. Es ist aber auch der verdiente Lohn für die Mannschaft", sagte auch Funk. 2014 war Energie letztmals aus der 2. Liga abgestiegen, von 2016 bis 2018 sowie von 2019 bis 2024 hatte Cottbus sogar in der viertklassigen Regionalliga gespielt.

Essen zieht an Duisburg vorbei

Den Relegationsrang drei holte sich derweil Rot-Weiss Essen durch ein 3:2 (2:2) beim bereits zuvor feststehenden Absteiger SSV Ulm. Ben Hüning erzielte den Siegtreffer der Gäste in der Nachspielzeit. Essen spielt am 22. und 26. Mai gegen den Drittletzten der 2. Liga.

Essen zog durch den Sieg noch am MSV Duisburg vorbei. Der Aufsteiger musste sich mit einem 1:1 (0:0) gegen Viktoria Köln begnügen. Drittliga-Meister Osnabrück gewann zum Abschluss beim VfB Stuttgart II mit 4:3 (2:0).