Ebenso begrüßte Makaay die deutliche Rückendeckung, die Kane von der Führungsriege des FC Bayern erhält. So hatte etwa Bayerns Marketingvorstand Rouven Kasper erklärt, dass um den 33-jährigen Engländer bei der Vergabe im Oktober kein Weg vorbeiführe.
Makaay lobte diesen Rückhalt ausdrücklich: "Ich finde es sehr gut, dass dein Verein dich dabei unterstützt. Ich habe Kane selbst nie darüber sprechen hören". Er fügte hinzu: "Wenn du so viele Tore für deinen Verein und dein Land erzielst wie er, ist es ganz normal, dass die Leute über dich als einen der Kandidaten sprechen. Ich würde mich freuen, wenn er gewinnt, und wenn er es schafft, hätte er es verdient."
Makaay will Bundesliga im Ausland vertreten
Trotz Kanes beeindruckender Torquote wies der ehemalige VfB-Stuttgart-Verteidiger Frank Verlaat auf eine mögliche Hürde hin. Wie Verlaat betonte, gewinne meist ein Spieler, der ein großes Turnier wie die Weltmeisterschaft oder die Champions League geholt hat – so wie Spaniens Rodri. "Er hat das nicht geschafft. Aber das ändert nichts daran, dass er eine fantastische Saison hatte und so viele Tore geschossen hat", erklärte Verlaat.
Makaay und Verlaat äußerten sich am Rande eines Public-Viewing-Events auf den Grachten von Amsterdam anlässlich des 5:1-Auftaktsieges der Bayern gegen Stuttgart. Makaay, der derzeit als Cheftrainer der FC Bayern World Squad tätig ist, betonte dabei auch seine persönliche Verbundenheit zur Bundesliga: "Ich finde es gut, die Bundesliga nach außerhalb Deutschlands zu bringen. Ich selbst habe als Jugendlicher mit meinem Großvater Bundesliga-Fußball geschaut. Es ist eine sehr attraktive Liga, und wir haben auch viele niederländische Spieler in der Bundesliga".
