Derzeit befinde sich der VfL Wolfsburg aber "mitten in der Saison, dort werden wir weiter durchziehen, und drücken dem Team beide Daumen", ergänzte Blume.
Volkswagen in der Krise
Der VW-Konzern selbst will in den kommenden Jahren sparen. Am Dienstag hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass das Konzernergebnis nach Steuern 2025 im Vergleich zum Vorjahr um rund 44 Prozent eingebrochen sei. Bis 2030 sollen rund 50.000 Stellen abgebaut werden.
Sportlich kämpft der VfL, dessen Hauptsponsor und Eigner die Volkswagen AG ist, derzeit auf Platz 17 um den Klassenerhalt. Man sei "in einer kritischen Situation", sagte Blume angesichts von derzeit vier Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz: "Die Mannschaft ist besser als ihr Tabellenplatz, wir haben viele Spiele auch sehr unglücklich verloren." In den verbleibenden neun Spielen werde man "natürlich nicht aufgeben, aber es wird schon knackig", sagte Blume.

Hecking-Debüt am Samstag
Die sportliche Führung hatte nach dem vergangenen Spieltag die Reißleine gezogen und sich von Trainer Daniel Bauer und Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen getrennt. Ex-Coach Dieter Hecking soll den Klub nun vor dem ersten Abstieg aus der Bundesliga bewahren.

Der 61-Jährige, der mit den Niedersachsen 2015 den DFB-Pokal gewann, steigt am Samstag (15:30 Uhr/Sky) mit dem Spiel beim Champions-League-Anwärter TSG Hoffenheim wieder ein.
"Wir müssen jetzt positiv denken und werden uns dann zu einem gegebenen Zeitpunkt, wenn wir am Ende der Saison stehen, natürlich überlegen, wie es dort weitergeht", sagte VW-Chef Blume, ergänzte aber: "Der VfL Wolfsburg ist ein Volkswagen-Klub und wird das auch in Zukunft bleiben."
