"Das haben wir bisher nicht getan. Nach dem Spiel sind natürlich alle in ihre Richtungen abgedüst", berichtete Kovac, der nach eigenen Angaben bereits Kontakt mit Adeyemi aufgenommen hatte: "Das wollen wir hier noch einmal im persönlichen Gespräch unter vier, sechs oder acht Augen - je nachdem, wer da teilnimmt - noch einmal durchgehen."
Adeyemi hatte sich in der Bundesliga-Partie im Dezember über seine Auswechslung aufgeregt und wollte direkt in die Kabine gehen, Sebastian Kehl hielt ihn davon ab. Der Sportdirektor kündigte im Anschluss umgehend eine Strafe an. "Das gehört sich nicht, und das weiß auch Karim", betonte Kehl damals zu dem Abgang des 23-Jährigen: "Deswegen wird er dafür eine Geldstrafe bekommen."
Adeyemi: Von Haus aus ein guter Junge?
Laut Kovac habe Adeyemi über die Weihnachtstage und den Jahreswechsel genügend Zeit gehabt, um sein Verhalten zu reflektieren. "Ich kenne Karim auch sehr gut, Karim ist ja von Haus aus ein sehr, sehr guter Junge", sagte der BVB-Coach: "Ich weiß, dass er einen Fehler gemacht hat. Das wird er sicherlich auch dementsprechend wieder verändern."

Zuvor hatte Adeyemi bereits durch seinen Ärger mit der Justiz wegen einer "Mystery Box", die illegale Waffen enthielt, für Schlagzeilen gesorgt.
