Schäfer, der insgesamt zehn Jahre lang in Gladbach gespielt hatte, lernte Blessin in der gemeinsamen, wenn auch kurzen Zeit beim VfB Stuttgart im Jahr 1998 kennen. "Alex war ein Spieler, der sich alles erarbeiten musste. Er war ehrgeizig, wissbegierig und hat nie aufgegeben. Er wollte immer lernen und besser werden. Und genau diese Eigenschaften erkenne ich heute in ihm als Trainer wieder", sagte der 76-Jährige.
Schäfer sieht klare Aufgabe für den neuen Coach
Blessin habe sich den Weg zum Trainer Schritt für Schritt erarbeitet. "Deshalb überrascht mich seine Entwicklung überhaupt nicht. Ich freue mich, dass einer meiner ehemaligen Spieler als Trainer einen solchen Weg gegangen ist", so Schäfer.
Bei der Borussia wartet eine schwere Aufgabe auf Blessin, der fünfmalige Meister liegt mit null Punkten und 16 Gegentoren auf dem letzten Platz der Fußball-Bundesliga. "Blessin steht für Intensität, für Arbeit gegen den Ball und für eine klare Organisation. Wenn er das schnell in die Mannschaft bekommt, wäre schon viel gewonnen", so Schäfer.
