Zuvor hatte Werder-Manager Clemens Fritz die Zukunft des Trainers noch offen gelassen und eine Analyse der sportlichen Situation angekündigt. Diese Gespräche führten nun zur Trennung. "Es war eine schwere Entscheidung, aber wir haben nicht mehr die Überzeugung, dass Horst den Turnaround nach dieser langen Serie ohne Sieg gemeinsam mit der Mannschaft schaffen wird", erklärte Fritz.
Zum Match-Center: Werder Bremen vs. Borussia Mönchengladbach
Man schätze Steffen sehr, die Entscheidung sei jedoch das Ergebnis einer umfassenden sportlichen Analyse.
Werder-Nachfolge zunächst offen
Steffen war erst im Sommer als Nachfolger von Ole Werner verpflichtet worden. In 20 Ligaspielen holte der 56-Jährige mit den Bremern 19 Punkte. Der letzte Sieg datiert vom 7. November, aktuell liegt Werder nur noch einen Punkt vor dem Relegationsplatz.
Nach dem Spiel gegen Mönchengladbach hatte sich die sportliche Leitung zu einem Krisengipfel zusammengesetzt. Wenige Tage später folgte die Freistellung des Trainers. Wer die Mannschaft am kommenden Samstag beim Auswärtsspiel in Freiburg betreuen wird, ist bislang offen.
Steffen war zuvor beim SV Elversberg tätig und hatte den Klub aus der Regionalliga bis in die Spitzengruppe der 2. Bundesliga geführt.
