Was war passiert? In der 78. Minute hatte Atléticos David Hancko Arsenals Eberechi Eze leicht am Fuß berührt, Schiedsrichter Danny Makkelie zeigte sofort auf den Punkt. Nach Eingriff des Videoassistenten nahm der Niederländer den Strafstoß aber zurück - eine knifflige Entscheidung. "Es ist ganz einfach, es ist ein klarer Elfmeter. Wenn es ein Elfmeter ist, weiß ich nicht, warum man den VAR hinzuziehen muss, warum man sich das 13 Mal ansehen muss – das ist kein eindeutiger Fehler", führte Arteta bei DAZN aus.
Arsenal mit guter Ausgangslage
Der zurückgenommene Elfmeter war im Anschluss in England das bestimmende Thema. Liverpool-Legende Steven Gerrard kritisierte bei TNT Sports, Schiedsrichter müssten "den Mut haben, zu ihrer Entscheidung zu stehen." Auch er sah keinen klaren Fehler, der einen VAR-Eingriff rechtfertige. "Aber Diego Simeones Verhalten bringt den Schiedsrichter dazu, an seiner Entscheidung zu zweifeln." Der exzentrische Trainer von Atlético hatte während der Überprüfung gewohnt wild gestikuliert und auf das Schiedsrichtergespann eingeredet.
Trotz des Aufregers lebt für Arsenal der Traum vom ersten Champions-League-Finale seit 20 Jahren, die Gunners gehen mit einer soliden Ausgangslage ins Rückspiel am kommenden Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video und Flashscore-Audioreportage) in London. "Wir sind in einer unglaublichen Position. Wir spielen vor unseren Leuten. Es liegt in unserer Hand", sagte Arteta, der dann eventuell wieder auf den verletzten Nationalspieler Kai Havertz zurückgreifen kann.
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