Barca legt Beschwerde bei UEFA ein: Deutscher Videoschiedsrichter Dingert im Fokus

Christian Dingert war als Videoschiedsrichter im Einsatz.
Christian Dingert war als Videoschiedsrichter im Einsatz.ČTK / imago sportfotodienst / Marco Bader

Der FC Barcelona hat wegen der Schiedsrichterleistung beim Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Atlético Madrid (0:2) offiziell Beschwerde bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) eingelegt. Wie die Katalanen am Tag nach der Partie mitteilten, sei das nicht geahndete Handspiel in der 54. Minute von Atléticos Marc Pubill nach einem ausgeführten Abstoß von Torhüter Juan Musso ein "gravierender Fehler".

"Der Verein ist der Ansicht, dass es zu einer Schiedsrichterentscheidung kam, die gegen die geltenden Regeln verstößt und direkten Einfluss auf den Spielverlauf und das Ergebnis hatte", hieß es in einem Schreiben des Klubs auf seiner Webseite. Im Fokus ist dabei nicht nur der rumänische Hauptschiedsrichter Istvan Kovacs, sondern auch Bundesliga-Referee Christian Dingert, der als Videoschiedsrichter zuständig war.

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Barca fordert zudem "die Einleitung einer Untersuchung, Einsicht in die Kommunikation der Schiedsrichter sowie gegebenenfalls die offizielle Anerkennung der Fehler und die Ergreifung entsprechender Maßnahmen".

Musso hatte beim Stand von 0:1 einen Abstoß zu Pubill gespielt, der den Ball mit der Hand stoppte und den Abstoß erneut ausführte. Auch bei einer vergleichbaren Situation im April 2024 beim Duell zwischen dem FC Arsenal und Bayern München hatte es keinen Handelfmeter gegeben.

Barcelonas Trainer Hansi Flick hatte sich bereits nach Abpfiff echauffiert. "Danke nach Deutschland. Für mich ist das eine klare Gelb-Rote Karte und ein Elfmeter", sagte Flick und erklärte mit Blick auf Videoschiedsrichter Dingert: "Er muss sagen: Schau es dir an."