Dembélé-Berater pokert mit Top-Klub: Treuebekenntnis trotz Geheimtreffen in Madrid?

Dembélé von PSG zu Manchester City? Es gibt keinen Grund, den Vertrag nicht zu verlängern, betont der Franzose
Dembélé von PSG zu Manchester City? Es gibt keinen Grund, den Vertrag nicht zu verlängern, betont der FranzoseReuters / Andrew Couldridge

Der Wirbel um Ousmane Dembélé (28) reißt nicht ab. Während der französische Nationalspieler offiziell seine Loyalität betont, sorgen Berichte über ein Treffen seines Beraters mit der sportlichen Führung von Manchester City für helle Aufregung.

Aktuell bereitet sich der Flügelstürmer mit PSG zwar auf das wichtige Champions-League-Rückspiel gegen Chelsea vor, doch abseits des Platzes wird die Zukunft des amtierenden Ballon-d'Or-Gewinners heiß diskutiert.

Die Gerüchteküche brodelt, seit Berater Moussa Sissoko gemeinsam mit City-Sportdirektor Hugo Viana in Madrid gesichtet wurde. Sofort schossen Spekulationen ins Kraut, ob Pep Guardiola im Ex-Barca-Star das fehlende Puzzleteil für seine Offensive sieht.

Neuer PSG-Sparkurs steht Verlängerung im Weg

Transfer-Experte Fabrizio Romano versuchte zwar die Wogen zu glätten und ordnete das Treffen nicht als finale Verhandlung ein, dennoch herrscht in der Pariser Teppichetage seit dem Kontakt zum direkten europäischen Konkurrenten höchste Alarmbereitschaft.

Dembélé selbst gab sich auf der Pressekonferenz am Montag gelassen. Obwohl sein Arbeitspapier im Parc des Princes noch bis 2028 läuft, hielt er sich bei Fragen zur Vertragsverlängerung dezent zurück. "Es gibt keinen Grund, nicht zu verlängern", so der 28-Jährige. Er betonte jedoch, dass er die Details komplett seinem Management überlasse: "Ich bin nicht derjenige, der die Entscheidungen trifft. Die Gespräche laufen zwischen dem Klub und meinem Agenten – so habe ich das schon meine ganze Karriere lang gehandhabt."

Das Problem: PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi verfolgt neuerdings einen strikten Sparkurs. Der Klub will weg von astronomischen Gehaltssprüngen und hin zu einem nachhaltigen Projekt. "Wir haben eine klare Gehaltsobergrenze, die jeder respektieren muss", stellte Al-Khelaifi unlängst klar. Ob Dembélé in dieses neue, disziplinierte Gefüge passt oder der Verlockung aus der Premier League erliegt, bleibt die brennende Frage der kommenden Wochen.