Die Gegner gingen vorsichtiger in Zweikämpfe, um Freistöße zu vermeiden, oder ließen eher eine Flanke zu, statt mit letzter Konsequenz zu blocken, damit kein Eckball entstehe, erklärte Mustafi: "In gewisser Weise spielt Arsenal mit den Gedanken des Gegners und löst Verunsicherung aus."
Zum Match-Center: FC Arsenal vs. Bayer Leverkusen
Unter Teammanager Mikel Arteta hätten Standards bei Arsenal "Priorität", sagte Mustafi, der von 2016 bis 2021 das Trikot der Gunners getragen und zwei Jahre unter dem spanischen Coach gespielt hatte. Standards seien "sofort ein Thema" gewesen, betonte der Weltmeister von 2014: "Arteta hat uns schon in der zweiten oder dritten Teambesprechung eine Präsentation gezeigt, in der klar wurde, dass wir hier Nachholbedarf haben."
Mustafi: Arsenal mit "Do-or-Die-Saison"
Die Londoner erzielten 37 ihrer 103 Pflichtspieltore in dieser Saison nach Ecken, Freistößen, Elfmetern oder Einwürfen. Am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video und Flashscore-Audiokonferenz) muss sich Bayer Leverkusen im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League (Hinspiel 1:1) auf diese Stärke der Gunners einstellen.
Laut Mustafi befinde sich Arsenal nach mehreren Spielzeiten ohne Titel in einer "Do-or-Die-Saison". Der Klub müsse "in dieser Saison Meister werden - auch aus mentalen Gründen", sagte der Co-Trainer des deutschen U21-Nationalteams. Er finde aber auch, dass die Champions League "noch eine Stufe" über der Premier League stehe. Im Gegensatz zu den anderen englischen Topklubs wartet Arsenal noch auf einen Triumph in der Königsklasse, "obwohl man sich ebenfalls als Big Club versteht".
