Gerüchte um Marco Rose – Trainersuche in Frankfurt "auf der Zielgeraden"

In den meisten Medien gilt Marco Rose als Top-Kandidat bei der Eintracht
In den meisten Medien gilt Marco Rose als Top-Kandidat bei der EintrachtČTK / imago sportfotodienst / Frank Hoermann/SVEN SIMON

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt wird "in Kürze" seinen neuen Trainer präsentieren. "Wir sind auf der Zielgeraden", erklärte Vorstandssprecher Axel Hellmann am Montagabend während der Mitgliederversammlung zur Suche eines Nachfolgers für Dino Toppmöller.

Seit dessen Entlassung leitet Interimstrainer Dennis Schmitt gemeinsam mit Alexander Meier die Mannschaft, das wird auch am Mittwoch in der Champions League gegen Tottenham Hotspur (21 Uhr/DAZN) der Fall sein. Das Weiterkommen ist für die Hessen in der Königsklasse nicht mehr möglich. Als möglicher Kandidat kursierte bislang unter anderem der Name Marco Rose.

Das Team befinde sich in einer negativen Entwicklung, "die wir stoppen müssen", sagte Hellmann zur sportlichen Situation der SGE. Neben Verletzungen als eine der Ursachen räumte er auch ein, dass die Verantwortlichen "den Kader an der einen oder anderen Stelle falsch eingeschätzt" hätten.

Bei der Eintracht ist vor allem die Defensive mächtig ins Wackeln geraten
Bei der Eintracht ist vor allem die Defensive mächtig ins Wackeln geratenFlashscore

Beim Versuch, zu alter Stärke zurück zu kehren, muss die Eintracht allerdings "bis auf Weiteres" auf Offensivspieler Can Uzun verzichten, wie der Klub mitteilte. Der 20-Jährige hatte sich am Samstag bei der 1:3-Heimniederlage gegen die TSG Hoffenheim eine muskuläre Verletzung im Oberschenkel zugezogen und war nach rund einer Stunde ausgewechselt worden.

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Fans bekommen ihr Fett ab

Kritik äußerte Axel Hellmann auf der Mitgliederversammlung derweil nicht nur an der Kaderplanung, sondern auch an den Fans. Der Verein war für Ausschreitungen des eigenen Anhangs beim Champions-League-Spiel beim FC Barcelona im Dezember mit einer Geldstrafe von 38.000 Euro belegt worden.

Bei den beiden kommenden internationalen Auswärtsspielen muss Frankfurt ohne die eigenen Fans auskommen. Die Eintracht müsse nach fünf Auswärtsausschlüssen in sieben Spielzeiten nun "an Stellschrauben drehen, die die Risiken reduzieren, dass sich das fortsetzt", sagte Hellmann.