Drei Tage nach dem furiosen 6:0-Triumph über Eintracht Frankfurt in der Bundesliga will RB den überaus positiven Eindruck nach der Länderspielpause bestätigen. "Wir müssen versuchen, diese Leistung erneut auf den Platz zu bringen. Das ist unser Ziel", sagte Demichelis.
Dabei geht es für die Sachsen auch um Wiedergutmachung. Zum Königsklassen-Auftakt Mitte September hatte Leipzig beim italienischen Klub Como 1907 (1:4) gepatzt und dabei dunkle Erinnerungen an die bis dato letzte internationale Spielzeit 2024/25 geweckt. Damals war RB mit nur einem Sieg und sieben Niederlagen in der Ligaphase sang- und klanglos aus der Champions League ausgeschieden. Dieses Debakel soll sich auf keinen Fall wiederholen.
An Selbstvertrauen mangelt es nicht. Gegen Frankfurt hatte Leipzig mit hoher Intensität, Tempo und Effizienz überzeugt und eine Leistung gezeigt, die bereits in großen Teilen den Vorstellungen des im Sommer verpflichteten Demichelis entsprachen. "Das ist der Fußball, den ich mir wünsche. Als Trainer möchte ich, dass wir mutig nach vorne spielen und Druck auf den Gegner ausüben", sagte der Argentinier hinterher.
Dabei hatte RB in verschiedenen Mannschaftsteilen überzeugt. Torhüter Maarten Vandevoordt zeigte starke Paraden und strahlte große Sicherheit aus. In der Offensive brillierten Norwegens WM-Fahrer Antonio Nusa, Ezechiel Banzuzi und nicht zuletzt Dreifach-Torschütze Christopher Nkunku. "Jetzt müssen wir versuchen, diese Leistung auch in der Champions League wieder zu zeigen", sagte der Franzose.
Schmidt stützt Demichelis
Gelingt das, würde auch die Position von Demichelis weiter gestärkt. Nach dem holprigen Saisonstart mit schwankenden Leistungen war der Druck auf den 45-Jährigen bereits gewachsen. Medial kursierten sogar erste Gerüchte um eine Comeback von Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann in Leipzig.
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An diesen, versicherte Schmidt als neuer starker Mann im Red-Bull-Fußballkosmos, sei nichts dran. "Wir brauchen an all unseren Standorten Kontinuität auf der Trainerposition", sagte Schmidt, der bei Red Bull zum 1. Oktober die Nachfolge des zum DFB als Bundestrainer abgewanderten Jürgen Klopp angetreten hatte. Er glaube daran, dass Demichelis "der richtige Trainer in Leipzig ist", so Schmidt.
Ein Sieg gegen Schmidts Ex-Klub PSV Eindhoven würde ihn in dieser Annahme nur bestärken.
