Aufgrund erhöhter Sicherheitsvorkehrungen wegen der politischen Lage bleiben Teile der aktiven Fanszene der Freiburger dem Heimspiel am Donnerstag (18.45 Uhr/RTL+) fern. Gleich mehrere Gruppierungen hatten am Dienstag in einer gemeinsamen Stellungnahme ihren Boykott verkündet. Darin ist von einer "Gesamtkulisse" die Rede, "die so gravierend in fankulturelle Freiheiten eingreift, dass wir uns entschieden haben, dem Spiel fernzubleiben".
Zum Match-Center: SC Freiburg vs. Maccabi Tel Aviv
Vereinsangaben zufolge werden die Einlasskontrollen "besonders umfassend durchgeführt". Der Sport-Club bereite sich "seit Monaten und im engen Schulterschluss mit Polizei, Behörden und weiteren Institutionen" auf eine Partie vor, die "für den Verein kein Heimspiel wie jedes andere" sei, hieß es von Klubseite.
Man sei sich "der aktuellen Konflikte und ihrer Tragweite bewusst", so die Fangruppen und verwehre sich "gegen eine bewusste Missinterpretation unserer Entscheidung".
"Wäre schön, direkt im Achtelfinale zu sein"
Sportlich könnte der derzeit auf Rang fünf liegende Sport-Club mit einem Dreier gegen Maccabi fast schon das Achtelfinal-Ticket buchen. "Wir wollen den maximalen Erfolg und es wäre schön, direkt im Achtelfinale zu sein", sagte Kapitän Christian Günter: "Alles andere wäre ein kleiner Umweg, der uns jetzt nicht umhauen würde. Aber grundsätzlich muss es unser Ziel sein, dass wir direkt unter die ersten Acht kommen."
