Der 41-Jährige war völlig überwältigt. Logisch, hatte sein Team doch soeben historisches erreicht: Durch das 3:1 (2:0) über Sporting Braga im Halbfinal-Rückspiel der Europa-League zog Freiburg erstmals in seiner Vereinsgeschichte in ein europäisches Endspiel ein. Mit den eigenen Fans im Rücken wurde das 1:2 im Hinspiel in der Vorwoche noch gedreht.
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"Das allerwichtigste ist in solchen Momenten, genau zu wissen, wer man ist", sagte Schuster gerührt. "Das zeichnet die Menschen hier in der Region aus, dass sie wissen, was notwendig ist, um solche besonderen Momente zu erleben."
Freiburg mit Selbstvertrauen ins Finale
Schuster, der vor knapp zwei Jahren die Nachfolge von Christian Streich angetreten hatte, standen schon kurz nach dem Schlusspfiff Tränen in den Augen. Am 20. Mai wartet auf den Coach und sein Team nun das bislang größte Spiel der Klubhistorie: In Istanbul geht es dann gegen Premier-League-Vertreter Aston Villa um den ersehnten Titelgewinn.
Das dieser nun das Ziel ist, stellte Stürmer Igor Matanovic unmissverständlich klar. Zwar habe Villa "unfassbare Qualität", der Sport-Club könne jedoch mit "vollem Selbstbewusstsein" ins Spiel gehen. Gewinnt Freiburg den Cup, wartet in der kommenden Saison gar ein Startplatz in der Champions League.
Zuvor kämpft Freiburg in der Bundesliga allerdings noch um Platz sieben, der die Teilnahme am Europacup in der kommenden Spielzeit garantieren würde. Am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) gastiert das Team beim Hamburger SV - am späten Donnerstagabend hieß es aber bei Matanovic zunächst "feiern und genießen - das dürfen wir auch."
