"Würden uns viele wünschen": Freiburg setzt auf großen Support für "gallisches Dorf"

Julian Schuster in der Pressekonferenz vor dem Freiburg-Spiel.
Julian Schuster in der Pressekonferenz vor dem Freiburg-Spiel.ČTK / imago sportfotodienst / Arne Amberg

Der Bundestrainer und der DFB-Präsident sind im Stadion, auch die Spitze der Deutschen Fußball Liga (DFL) lässt sich das Highlight nicht nehmen. Weit mehr als 11.000 mitgereiste Fans sorgen am Bosporus ohnehin für Stimmung - und auch aus der Heimat hofft der SC Freiburg auf die ganz große Unterstützung. "Viele in Deutschland werden uns auch die Daumen drücken. Da ist mir schon viel zu Ohren gekommen", sagte Mittelfeldspieler Vincenzo Grifo: "Es würden uns viele wünschen, die nichts mit dem SC Freiburg zu tun haben."

Mit dem Einzug in das Finale der Europa League am Mittwoch (21.00 Uhr/RTL) gegen Aston Villa sei der Sport-Club "schon mehr in den Fokus" gerückt, ergänzte Matthias Ginter: "Dadurch dass es soweit ging, merkt man es schon." Er glaube, "dass der Verein auch öffentlich in den letzten Jahren einen guten Schritt nach vorne gemacht hat". Nicht umsonst werden Julian Nagelsmann und Bernd Neuendorf extra nach Istanbul reisen, für die DFL kommen Ligapräsident Hans-Joachim Watzke sowie die Geschäftsführer Marc Lenz und Steffen Merkel.

Match-Center: SC Freiburg vs. Aston Villa

Er gehe davon aus, dass ganz Deutschland dem SC die Daumen drücken wird, erzählte Ex-Angreifer Nils Petersen im Stern. Die Stadt im Breisgau werde "als kleines gallisches Dorf" wahrgenommen und erfreue sich aufgrund der Bodenständigkeit enormer Beliebtheit. "Wer Freiburg hatet, muss schon echt Probleme haben", sagte der als Fan mit in die türkische Metropole gereiste 37-Jährige. Selbst der Platzsturm nach dem Halbfinale sei schließlich "mehr niedlich als bedrohlich" gewesen.