Ein Fußballportal aus Ghana hatte zuvor berichtet, dass der nationale Verband Verhandlungen mit Löw aufgenommen habe. Diese seien positiv verlaufen und der deutsche Weltmeister-Coach habe "echtes Interesse" an der Position gezeigt. Ghanas Verband hatte sich nach der Niederlage gegen Deutschland (1:2) von Trainer Otto Addo getrennt.
Winfried Schäfer, der als Direktor und Berater des ghanaischen Verbandes arbeitet, zeigte sich angesichts des Gerüchts überrascht. Er wisse "nichts davon", teilte der 76-Jährige auf SID-Anfrage mit.
Löw, der das deutsche Team 2014 in Brasilien zum WM-Titel geführt hatte, hat seit seinem Abschieds als DFB-Coach vor rund fünf Jahren nicht mehr als Trainer gearbeitet. Er wolle sich "nicht in die Rente verabschieden, wenn es nochmal ein interessantes Angebot gibt, wo ich sage, das ist eine gute Perspektive", hatte der 66-Jährige zuletzt bei Sky gesagt: "Natürlich werde ich immer mit Nationalmannschaften in Verbindung gebracht, weil ich so lange Nationaltrainer war. Was meine Erfahrung betrifft, wäre das auch das Beste für mich."
Ghana spielt bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) in einer Gruppe mit England, Kroatien und Panama.
