Auch Flick ließ nach dem 1:2 (0:1) bei Real Sociedad San Sebastián am Sonntag kein gutes Haar an Gil Manzano. "Ich bin nicht enttäuscht vom Schiedsrichter, ich weiß ja, dass es so ist. Jeder hat es gesehen. Ich verschwende keine Energie mehr für ihn", sagte der deutsche Coach, der de Jongs Haltung ausdrücklich unterstützte: "Frenkie hat recht. Er ist immer ruhig und denkt über das nach, was er sagt. Er ist der Kapitän, er möchte mit ihm sprechen, und er darf nicht."
Zum Match-Center: Real Sociedad San Sebastian vs. FC Barcelona
Durch die erste Niederlage nach elf Ligasiegen in Folge schrumpfte Barcelonas Vorsprung auf den Erzrivalen Real Madrid auf einen Punkt. San Sebastián, inzwischen vom ehemaligen Bundesliga-Coach Pellegrino Matarazzo trainiert, schockte den Favoriten durch die Treffer von Mikel Oyarzabal (38.) und Goncalo Guedes (71.). Kurz vor dem Siegtor hatte der eingewechselte Marcus Rashford (70.) ausgeglichen.
Manzano magelt es an Kommunikation
Aufgrund Gil Manzanos Haltung auf dem Feld sowie einiger strittiger Entscheidungen analysierte die Zeitung Mundo Deportivo, dass der Referee Barca "verrückt" gemacht habe. "Vor dem Spiel hatte ich schon Kommentare über den Schiedsrichter gelesen. Wir konzentrieren uns auf uns selbst. Wir hatten Chancen, aber wir fahren mit leeren Händen nach Hause", sagte Flick.
Auf die Frage, ob es den Schiedsrichtern in Spanien an Kommunikation mangele, antwortete er: "Ich weiß es nicht", bei Gil Manzano sei dies aber "definitiv" der Fall.
