"Es war mir eine Ehre, für diesen Verein zu spielen. Heute verabschiede ich mich, aber Barcelona wird immer in meinem Herzen bleiben", hatte der Pole zuvor nach seinem letzten Heimspiel für den FC Barcelona über das Stadionmikrofon gesagt.
Schon bei seiner Auswechslung in der 84. Minute beim 3:1 (1:0) am vorletzten La-Liga-Spieltag gegen Real Betis hatte es minutenlange Ovationen und Sprechchöre gegeben.
Nach dem Abpfiff wurde Robert Lewandowski – der 2022 vom FC Bayern gekommen war – von seinen Teamkollegen durch die Luft geworfen, durfte durch einen Spalier laufen und vergoss die ein oder andere Träne.
Suche nach Ersatz
Auch Barcelonas Trainer Hansi Flick würdigte den Stürmer: "Ich habe viele Jahre mit Robert zusammengearbeitet, er ist ein Freund. Es war ein perfekter, sehr emotionaler Abschied, den wir nie vergessen werden."
Lewandowski habe "eine besondere Verbindung zu den Menschen hier. Er ist ein fantastischer Mensch und ein Weltklassespieler, ich kann nur Danke sagen. Natürlich werden wir ihn vermissen, er hat uns Tore und Titel beschert, er ist ein guter Mensch, aber dass Spieler gehen, gehört zum Fußball dazu", sagte Flick, der Lewandowski schon bei den Bayern gecoacht hatte.

Nun steht er mit dem spanischen Meister vor der Herausforderung, im Sommer einen passenden Ersatz zu finden. "Robert zu ersetzen, ist nicht einfach. Er war 15 Jahre lang die beste Nummer neun der Welt", sagte Flick: "Wir brauchen einen Mittelstürmer, der sich ins Team integriert, aber auch Tore schießt. Wir wissen, was wir wollen, und wir sind sicher, dass wir ein fantastisches Team zusammenstellen werden."
