La Liga: Valencias Negativserie hält an – deutliche Niederlage bei Celta Vigo

Borja Iglesias )l.) und seine Mitspieler feiern sein Tor für Celta Vigo.
Borja Iglesias )l.) und seine Mitspieler feiern sein Tor für Celta Vigo.Pedro Mina / PRESSIN / Pressinphoto Sports Agency SL / Profimedia

Celta Vigo ist mit einem überzeugenden 4:1-Erfolg gegen Valencia CF erfolgreich ins Jahr 2026 gestartet. Für die Gäste hingegen setzt sich die Misere fort: Sie warten weiterhin auf ihren ersten Auswärtssieg in dieser LaLiga-Saison.

Valencia hatte sich vorgenommen, die Serie von vier sieglosen Spielen (3 Remis, 1 Niederlage) mit einem mutigen Beginn zu beenden – und bekam früh die große Chance dazu. Bereits in der Anfangsphase wurde Andre Almeida im Strafraum von Joseph Aidoo zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter setzte Pepelu jedoch in der siebten Minute nur an den Pfosten.

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Celta ließ sich davon nicht beeindrucken und übernahm zunehmend die Kontrolle. Óscar Mingueza prüfte Julen Agirrezabala mit einem Distanzschuss, ehe Aidoo nach der folgenden Ecke per Kopf knapp verzog. Wenig später hatte derselbe Spieler erneut Pech, als er nach einer kurz ausgeführten Ecke am langen Pfosten zum Abschluss kam, den Ball aber nicht im Tor unterbringen konnte.

Valencia verschießt, Celta verwandelt

Die Führung für die Hausherren ließ dennoch nicht lange auf sich warten. In der 33. Minute wurde Borja Iglesias im Strafraum von Dimitri Foulquier gefoult. Schiedsrichter Ricardo de Burgos Bengoetxea entschied erneut auf Elfmeter – und diesmal verwandelte Iglesias sicher. Mit seinem zehnten Saisontor brachte er Celta verdient in Führung.

Zur Halbzeit lag Celta vorn und bestätigte damit seine starke Bilanz gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte, gegen die man in dieser Saison ungeschlagen geblieben war.

Statistiken zum Spiel Celta Vigo vs. Valencia
Statistiken zum Spiel Celta Vigo vs. ValenciaOpta Graphics

Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten die Gastgeber das Geschehen. Als die Partie eine Stunde alt war, reagierte Valencias Trainer Carlos Corberán mit zwei offensiven Wechseln. Doch nur zwei Minuten später wurde sein Team kalt erwischt: Ein präziser Steilpass von Mingueza hebelte die Defensive aus, der eingewechselte Pablo Durán legte quer auf Iglesias, der mühelos zum 2:0 einschob.

Rund 20 Minuten vor dem Ende keimte bei Valencia noch einmal Hoffnung auf. Nach einer missglückten Abwehraktion von Marcos Alonso fiel der Ball Pepelu vor die Füße, der aus kurzer Distanz außerhalb des Strafraums sehenswert ins untere Eck traf.

Alvarez macht den Deckel drauf

Der Anschlusstreffer verlieh den Gästen kurzzeitig Auftrieb – bis zur 83. Minute. Dann stellte der eingewechselte Jones El-Abdellaoui den alten Abstand wieder her. Er eroberte den Ball an der Mittellinie von Mouctar Diakhaby, sprintete allein auf das Tor zu und vollendete souverän. Kurz darauf hätte er beinahe sogar nachgelegt, wurde aber nach einem Dribbling gegen Ionuț Radu noch von Verteidigern gestoppt.

Den Schlusspunkt setzte Celta schließlich in der Nachspielzeit: Hugo Álvarez schob den Ball flach an Agirrezabala vorbei zum 4:1-Endstand ein. Damit verloren die Galicier in ihren letzten sechs Ligaspielen nur einmal (4 Siege, 1 Unentschieden).

Valencias enttäuschende Auswärtsbilanz – lediglich zwei Liga-Auswärtssiege im gesamten Jahr 2025 – droht sich damit fortzusetzen. Das Team von Corberán bleibt tief im Abstiegskampf stecken, rangiert auf Platz 17 nur einen Punkt vor der Abstiegszone und hat in dieser Saison erst drei von 18 Ligaspielen gewonnen.