Valverde und Tchouaméni hätten "Bedauern gezeigt für das, was passiert ist, und sich entschuldigt", hieß es, auch "beim Verein, ihren Mannschaftskollegen, dem Trainerstab und den Fans".
Den Vorfall, der am Donnerstag durch spanische Medien an die Öffentlichkeit gelangt war, bestätigten die Königlichen damit indirekt. Infolge eines Streits war Vizekapitän Valverde mit einer Platzwunde im Krankenhaus gelandet, wo ein Schädel-Hirn-Trauma diagnostiziert wurde. Der Uruguayer fällt zehn bis 14 Tage lang aus, den Clasico am Sonntag (21.00 Uhr/DAZN und Flashscore-Audioreportage) wird Valverde damit verpassen.
Valverde spricht von "Meinungsverschiedenheit"
Auslöser des Konflikts soll gewesen sein, dass sich Valverde zu Beginn einer Trainingseinheit geweigert habe, Tchouameni die Hand zu geben. Die feindliche Stimmung zwischen ihm und Franzosen habe sich Berichten zufolge während des Trainings hochgeschaukelt, schließlich soll Valverde in der Kabine - unbeabsichtigt und nicht ausgelöst durch einen Schlag seines Teamkollegen - eine Prellung samt Platzwunde erlitten haben. Mehrere Teammitglieder mussten zum Schlichten eingreifen.
Valverde räumte am Donnerstagabend die "Meinungsverschiedenheit" ein. Von einer Schuld Tchouaménis wollte der Uruguayer in einem pathetisch anmutenden Instagram-Post allerdings nichts wissen. "Mein Mitspieler hat mich zu keinem Zeitpunkt geschlagen, und ich habe das ebenfalls nicht getan", schrieb er.
