Die Marschroute von PFC-Coach Liam Rosenior war von Beginn an deutlich: Den Gegner früh unter Druck setzen, bei jedem Ballverlust sofort nachsetzen und mit vertikalem, direktem Offensivspiel schnell die Führung erzwingen.
Das Heimteam setzte diese Vorgabe makellos um und erarbeitete sich bereits in den ersten 15 Minuten drei hochkarätige Chancen durch Lassine Sinayoko (5., 15.) und Luca Koleosho (7.). Straßburgs Keeper Filip Jörgensen verhinderte jedoch zunächst mit starker Leistung den Rückstand.
In der 18. Minute belohnte sich Paris schließlich für den enormen Aufwand. Nach einem Ballgewinn im gegnerischen Spielaufbau schalteten die Hausherren blitzschnell um und bedienten Kebbal im Strafraum, der Jörgensen gefühlvoll überlupfte.
Pagis mit sehenswertem Treffer für Paris
Mit dem verdienten 1:0 im Rücken nahm der PFC etwas Tempo heraus, kontrollierte das Geschehen mit durchdachtem Ballbesitz und unterband die Angriffsversuche der verunsicherten Gäste bis zur Pause mühelos.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Trotz des zu erwartenden Anrennens der Elsässer blieben die Pariser die spielbestimmende Mannschaft und legten nach: Kebbal setzte sich auf der rechten Seite durch und bediente Pablo Pagis, der den Ball per Direktabnahme sehenswert im rechten oberen Winkel versenkte (58.).
Zum Match-Center: Paris FC vs. Racing Straßburg
Auch in der Schlussphase ließen die Hauptstädter Ball und Gegner laufen. Der Straßburger Anschlusstreffer durch ein unglückliches Eigentor von Moustapha Mbow in der 86. Minute kam völlig überraschend und änderte nichts mehr am hochverdienten 2:1-Heimsieg.
