Gewinner: Manchester United
Der positive Trend bei Manchester United hält an. Unter Interimscoach Michael Carrick feierten die Red Devils am Sonntagnachmittag mit dem 3:2 gegen Fulham im Old Trafford bereits den dritten Sieg in Serie.
Dabei sah zunächst alles nach einer souveränen Angelegenheit aus, denn United führte früh mit 2:0. Doch ein später Elfmeter von Raul Jimenez und ein sehenswerter Treffer von Kevin tief in der Nachspielzeit brachten Fulham zurück ins Spiel. Als vieles bereits auf ein Remis hindeutete, schlug Benjamin Sesko in den letzten Sekunden eiskalt zu und sicherte United doch noch die drei Punkte.
Verlierer: Olympique Marseille
Marseilles ohnehin schon geringe Titelchancen in der Ligue 1 erlitten am Wochenende einen empfindlichen Dämpfer. Beim 2:2 gegen Paris FC verspielte das Team eine komfortable Zwei-Tore-Führung.
Bis kurz vor Schluss sah alles nach einem wichtigen Sieg aus, doch der Anschlusstreffer von Jonathan Ikoné in der 82. Minute leitete die Wende ein. In der 93. Minute verwandelte Ilan Kebbal einen Elfmeter zum Ausgleich. Für das Team von Roberto De Zerbi bedeutet dieses späte Gegentor eine verpasste Gelegenheit, den Rückstand auf die Tabellenspitze zu verkürzen.
Gewinner: Ibrahima Konaté
Ibrahima Konaté feierte bei Liverpool 4:1-Kantersieg gegen Newcastle ein starkes Comeback in der Startelf und krönte seine Leistung mit einem eigenen Treffer.
Der Auftritt war nicht nur sportlich bedeutsam, sondern auch emotional: Nach dem Tod seines Vaters im Januar zeigte Konaté eine beeindruckende Reaktion. Nach dem Spiel erklärte er, dass er der Mannschaft helfen wollte, insbesondere angesichts der zahlreichen Verletzungssorgen im Team.
Verlierer: Feyenoord und Robin van Persie
In der Eredivisie musste Feyenoord im Spitzenspiel gegen die PSV eine deutliche 0:3-Niederlage hinnehmen – ein Ergebnis, das die Meisterschaftsträume wohl endgültig platzen ließ.
Bereits nach 20 Minuten lag das Team mit drei Toren zurück. Für Trainer Robin van Persie war es eine bittere Pleite, die den Titelkampf faktisch entschied. PSV liegt nun mit satten 17 Punkten Vorsprung an der Spitze und könnte sich bereits am 11. April zum Meister krönen.
Gewinner: Andrej Kramaric
Andrej Kramaric erlebt im Jahr 2026 einen echten zweiten Frühling. Auch beim 3:1-Erfolg von Hoffenheim gegen Union Berlin zeigte der Kroate seine starke Form.
Mit zwei Treffern war der Routinier erneut der entscheidende Mann und kommt nun auf sechs Torbeteiligungen in fünf Einsätzen (fünf Tore, eine Vorlage). Dreimal wurde er in diesem Zeitraum bereits zum Flashscore-Spieler des Spiels gewählt.
Verlierer: Eric Ramsay
West Brom hatte Eric Ramsay im Januar verpflichtet, um den freien Fall in der Championship zu stoppen. Doch bislang blieb die erhoffte Trendwende aus.
Seit seiner Ankunft sind die Baggies sieglos, zuletzt setzte es eine deutliche 0:3-Niederlage beim direkten Konkurrenten Portsmouth. In seiner kurzen Amtszeit musste Ramsay bereits mehrere klare Pleiten hinnehmen, darunter ein 0:5 und ein 0:3 – die Lage bleibt angespannt.
Gewinner: Dominic Solanke
Nach langer Verletzungspause meldete sich Dominic Solanke eindrucksvoll zurück und zählt derzeit zu den auffälligsten Akteuren bei Tottenham.
Beim 2:2 gegen Manchester City war der Stürmer der Mann des Spiels. Nach einem 0:2-Rückstand zur Pause schien den Spurs die nächste Niederlage zu drohen, doch Solanke erzielte beide Treffer im zweiten Durchgang. Besonders sein spektakulärer Skorpion-Kick dürfte beste Chancen auf das Tor der Saison haben.
Verlierer: Anderlecht
Für den belgischen Traditionsklub RSC Anderlecht setzte es am Sonntag eine bittere 0:2-Niederlage im Derby gegen Standard Lüttich. Ibrahim Karamoko und Rafiki Said besiegelten die dritte Pleite aus den letzten vier Ligaspielen.
Die Konsequenzen folgten prompt: Trainer Besnik Hasi wurde weniger als ein Jahr nach seiner Verpflichtung im März 2025 entlassen. Anderlecht belegt derzeit Rang vier und liegt bereits 13 Punkte hinter Spitzenreiter Union SG zurück.
