"Timo Werner ist und bleibt unmittelbar mit der Erfolgsgeschichte von RB Leipzig verbunden", sagte Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer. Werner verabschiedete sich mit warmen Worten: "Dieser Klub, die Fans und die Menschen im Umfeld haben mich geprägt – als Spieler und als Mensch. Das werde ich nie vergessen. Die letzten Monate waren zwar für mich persönlich herausfordernd, aber ich habe auch viel daraus gelernt und für die Zukunft mitgenommen."
Werner, mit 113 Toren in 216 Pflichtspielen Leipzigs Rekordschütze, hatte bei RB keine sportliche Perspektive mehr. In der laufenden Bundesliga-Saison kam der 29-Jährige für Leipzig lediglich zu drei Kurzeinsätzen. Ein Tor gelang ihm nicht, an seine besten Zeiten knüpfte er nicht mehr an.
Kometenhafter Aufstieg – dann der Fall
Werner war 2016 vom VfB Stuttgart erstmals zu RB gewechselt und stieg dort schnell zum Leistungsträger auf. In der Saison 2019/20 kam er in der Bundesliga auf 28 Tore. Der folgende Wechsel zum FC Chelsea, mit dem er 2021 die Champions League gewann, sorgte dann für einen Karriereknick.
Der 57-malige Nationalspieler kehrte 2022 zurück nach Leipzig, wurde nach anderthalb durchwachsenen Jahren an Tottenham Hotspur verliehen. In 41 Spielen gelangen ihm dort nur drei Tore. Seit Sommer 2025 stand Werner wieder im RB-Kader.
Die vom früheren US-Nationaltrainer Bruce Arena betreuten San Jose Earthquakes starten am 22. Februar gegen Kansas City in die neue MLS-Saison. Werner wird sich in den kommenden Wochen noch in Leipzig fit halten, bevor er Mitte Februar in die USA reist.
