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ÖFB Cup: WAC zittert im Elferkrimi – Salzburg, GAK und Hartberg souverän

Der WAC musste in Parndorf ins Elfmeterschießen
Der WAC musste in Parndorf ins ElfmeterschießenČTK / imago sportfotodienst / Lukas Biereder

Das Achtelfinale im UNIQA ÖFB-Cup ist komplett. Während Salzburg, Hartberg und der GAK am Sonntag souverän weiterkamen, musste der WAC bei Regionalligist Parndorf bis ins Elfmeterschießen zittern.

Die letzten vier Tickets für das Achtelfinale im ÖFB Cup sind vergeben. Alle gingen am Sonntag an Bundesligisten, wobei sich drei Favoriten keine Blöße gaben.

Der WAC tat sich im Burgenland von Beginn an schwer. Parndorf verteidigte kompakt und hielt das Spiel lange offen. Erst in der 79. Minute schien der Favorit die Partie auf seine Seite zu ziehen. Dominik Fitz brachte einen Freistoß zur Mitte, Markus Pink köpfte zum 1:0 ein. Doch Parndorf schlug in der Nachspielzeit zurück. Raul Bucur flankte präzise, Dominik Schmidt traf zum 1:1 (90.+1) und erzwang die Verlängerung.

Zum Matchcenter: SC ESV Parndorf - WAC

Dort wurde die Aufgabe für den WAC noch schwieriger. Otar Mamageishvili sah in der 92. Minute Gelb-Rot. Trotzdem gingen die Kärntner durch Luca Hassler erneut in Führung (96.). Wieder hatte der Außenseiter eine Antwort parat: Fabian Ziniel köpfte in der 107. Minute zum 2:2 ein.

 

WAC ringt Parndorf nieder
WAC ringt Parndorf niederFlashscore

 

Die Entscheidung musste im Elfmeterschießen fallen. Dort avancierte WAC-Torhüter Lior Gliklich zum Matchwinner. Ausgerechnet gegen Schmidt, der Parndorf in der regulären Spielzeit gerettet hatte, parierte er den entscheidenden Versuch und sicherte den Kärntnern das Achtelfinal-Ticket.

Salzburg schlägt nach Lattentreffer eiskalt zu

Weniger dramatisch verlief der Nachmittag für Salzburg. Der Bundesligist hatte beim SKN St. Pölten zwar mehr vom Spiel, beinahe ging aber der Außenseiter in Führung. Leomend Krasniqi traf aus mehr als 25 Metern die Latte (22.). Praktisch im Gegenzug zeigte Salzburg seine Qualität. Haris Tabakovic traf im zweiten Versuch per Volley zum 1:0 (23.), nur acht Minuten später erhöhte Aboubacar Camara auf 2:0.

Zum Matchcenter: SKN St. Pölten - RB Salzburg

Kurz nach der Pause sorgte Bartosz Mazurek für die Vorentscheidung. Nach einem geblockten Abschluss reagierte der Salzburger am schnellsten und stellte auf 3:0 (50.). St. Pölten fand im Finish noch Möglichkeiten auf den Ehrentreffer, am souveränen Salzburger Aufstieg änderte sich aber nichts mehr.

 

Salzburg bezwingt St. Pölten souverän
Salzburg bezwingt St. Pölten souveränFlashscore

 

Hartberg macht schon vor der Pause alles klar

Hartberg benötigte bei Vorwärts Steyr nicht lange, um für klare Verhältnisse zu sorgen. Tobias Kainz eröffnete den Torreigen mit einem Kopfball in der 15. Minute. Nur zwei Minuten später erhöhte Angelo Gattermayer auf 2:0. Marco Hoffmann setzte seinen guten Lauf nach seinem Doppelpack in der Bundesliga gegen Ried fort und schob zum 3:0 ein (29.). Noch vor der Pause machte Magnus Dalpiaz das 4:0 perfekt (41.).

Zum Matchcenter: SK Vorwärts Steyr - TSV Hartberg

Nach dem Seitenwechsel nahm Hartberg Tempo aus der Partie. Vorwärts kam dadurch etwas besser ins Spiel, eine Aufholjagd stand aber zu keinem Zeitpunkt zur Debatte. Beim 4:0 blieb es bis zum Schlusspfiff.

 

Hartberg eiskalt
Hartberg eiskaltFlashscore

 

Frühe Führung ebnet GAK den Weg

Auch der GAK erfüllte seine Pflicht beim Regionalligisten Kitzbühel. Die Grazer hätten bereits nach zwei Minuten durch Tobias Koch in Führung gehen können. Wenig später war es dann so weit: Leon Klassen brachte den Ball scharf zur Mitte, Alexander Hofleitner hielt den Fuß hin und traf zum 1:0 (3.).

Zum Matchcenter: FC Kitzbühel - GAK

Der GAK kontrollierte die Partie anschließend, ließ aber mehrere Möglichkeiten auf die Vorentscheidung ungenutzt. Nach der Pause erhöhten die Grazer den Druck. Mark Grosse scheiterte per Kopf, Daniel Maderner am starken Kitzbühel-Goalie Petar Vidas.

 

GAK erfüllt Pflichtaufgabe
GAK erfüllt PflichtaufgabeFlashscore

 

In der 77. Minute fiel schließlich das erlösende zweite Tor. Yannick Oberleitner stieg nach einem Eckball am höchsten und köpfte zum 2:0-Endstand ein.

Damit stehen nach Abschluss der zweiten Runde sämtliche 16 Teilnehmer des Achtelfinales fest. Neben dem Sonntag-Quartett hatten am Wochenende unter anderem Rapid, Austria Wien, Sturm Graz, Titelverteidiger LASK und Wacker Innsbruck den Aufstieg geschafft.