"Jetzt kennt ihn jeder": Guardiola spottet über Referee-Debütanten

Guardiola hat mit einer bissigen Schiedsrichter-Kritik für Aufsehen auf der Insel gesorgt
Guardiola hat mit einer bissigen Schiedsrichter-Kritik für Aufsehen auf der Insel gesorgtFoto von CONOR MOLLOY / PROSPORTSIMAGES / DPPI VIA AFP

Starcoach Pep Guardiola hat mit einer bissigen Schiedsrichter-Kritik für Aufsehen auf der Insel gesorgt. Sein Problem? Referee Farai Hallam hatte Manchester City in seinem ersten Premier-League-Spiel einen Elfmeter verwehrt, nachdem ihn der Video-Assistent aufgrund eines vermeintlichen Handspiels an den Bildschirm geschickt hatte. Der 32-jährige Hallam blieb jedoch bei seiner Entscheidung.

"Der Schiedsrichter hat ein grandioses Debüt hingelegt, jetzt kennt ihn jeder", spottete Guardiola nach dem 2:0 (2:0) gegen die Wolverhampton Wanderers. "Ich glaube, es ist das erste Mal, dass sie zum Bildschirm gehen und einen Elfmeter nicht geben."

Möglicher Platzverweis gegen Dalot?

Der Katalane sparte zudem nicht mit Kritik am englischen Schiri-Boss Howard Webb. Dabei hatte Guardiola auch noch die Szene aus dem Derby gegen Manchester United (0:2) in der Vorwoche im Kopf, als Diogo Dalot den City-Profi Jeremy Doku am Knie getroffen hatte und nicht vom Platz geflogen war.

"Ich bin mir ziemlich sicher, dass Howard Webb morgen in den Medien auftreten wird, um zu erklären, warum es kein Elfmeter war und was er gegen United gemacht hat", sagte der 55-Jährige am Samstag und fügte angefressen an: "Wartet nicht bis Mittwoch – wir haben Champions League, wir sind beschäftigt – Howard Webb, komm morgen und erkläre, warum es kein Elfmeter ist."

Der frühere englische Schiedsrichter-Assistent Darren Cann nahm Hallam jedoch in Schutz. Es sei "ohne Zweifel die richtige Entscheidung" gewesen, sagte er der BBC: "Eine mutige und regelkonforme Entscheidung von einem hoch angesehenen Schiedsrichter, der sein Debüt in der Premier League gab."

Zum Match-Center: Manchester City vs. Wolverhampton Wanderers