Man-City-Profi Rodri wütet: Schiedsrichter "wollen nicht", dass Sky Blues gewinnen

Rodri hat nach Manchester Citys Remis gegen Tottenham zur Generalkritik gegen die Schiedsrichter ausgeholt.
Rodri hat nach Manchester Citys Remis gegen Tottenham zur Generalkritik gegen die Schiedsrichter ausgeholt.REUTERS/David Klein

Manchester Citys Mittelfeldspieler Rodri hat die Schiedsrichter nach dem 2:2-Unentschieden bei Tottenham Hotspur scharf kritisiert und ihnen mangelnde Neutralität vorgeworfen. Nach dem erneuten Dämpfer im Titelrennen der Premier League zeigte sich der Spanier sichtlich frustriert.

City schien am Sonntag in Nordlondon bereits auf der Siegerstraße zu sein, nachdem man mit 2:0 in Führung lag. Doch das Spiel kippte, als Dominic Solanke den Anschlusstreffer erzielte. Das Tor sorgte für große Diskussionen, da ihm offenbar ein Foul an Marc Guehi vorausgegangen war. Der Treffer wurde dennoch anerkannt.

Zum Match-Center: Tottenham Hotspur vs. Manchester City

Solanke sorgte wenig später mit einem spektakulären Skorpion-Kick für den Ausgleich und ließ Manchester City damit auf sechs Punkte Rückstand auf Tabellenführer Arsenal anwachsen.

Rodri: "Sind extrem frustriert"

"Ich weiß, wir haben sehr viel gewonnen, und vielleicht wollen die Leute nicht, dass wir weiter gewinnen", sagte Rodri im Gespräch mit dem australischen Sender Stan Sport. "Aber die Schiedsrichter müssen neutral sein. Ehrlich gesagt fühlt sich das nicht fair an."

Besonders die Szene vor dem ersten Gegentor ärgerte den City-Profi: "Am Ende sind wir extrem frustriert, weil das Foul so offensichtlich war. Er trifft klar das Bein, und durch den Schubser beim Ballkontakt landet der Ball im Tor."

Rodri betonte, wie entscheidend solche Situationen in der Premier League seien: "In dieser Liga geht es um Kleinigkeiten, um Details, und alles zählt. Genau deshalb ist dieser Tag für uns sehr hart."

Die umstrittene Entscheidung reiht sich aus Sicht von City in eine Serie fragwürdiger Situationen ein. Bereits in der vergangenen Woche hatte Trainer Pep Guardiola angedeutet, dass der Erfolg des Klubs in seiner goldenen Ära eher trotz als wegen bestimmter Schiedsrichterentscheidungen zustande gekommen sei.

"Es kann nicht sein, dass sich das von Spiel zu Spiel wiederholt", ergänzte Rodri. "Er ist zuerst am Bein von Marc, es ist ein klares Foul. Und das ist nicht nur heute passiert, es zieht sich über zwei oder drei Spiele. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, warum."