Nach nur 44 Tagen im Amt: Tudor verlässt Tottenham einvernehmlich

Igor Tudor hatte Tottenham stabilisieren wollen
Igor Tudor hatte Tottenham stabilisieren wollenREUTERS/Violeta Santos

Igor Tudor hat seinen Posten als Cheftrainer von Tottenham Hotspur nach nur 44 Tagen im Amt im gegenseitigen Einvernehmen verlassen. Das gab der Klub am Sonntag offiziell bekannt.

Der Kroate war als Nachfolger von Thomas Frank verpflichtet worden, um die abstiegsbedrohten Spurs zu stabilisieren. Doch die erhoffte Wende blieb aus: In fünf Spielen der Premier League holte Tudor lediglich einen Punkt.

Insgesamt verlor er fünf seiner sieben Pflichtspiele. Den einzigen Sieg feierte Tottenham im Achtelfinale der UEFA Champions League – dennoch schied man gegen Atlético Madrid aus. Sein letztes Spiel war eine deutliche  0:3-Heimniederlage gegen Nottingham Forest, einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Die Spurs stehen damit nur noch einen Platz und einen Punkt über der Abstiegszone. Nach der Partie trat Tudor nicht vor die Presse, nachdem er vom Tod seines Vaters erfahren hatte.

Einvernehmliche Trennung

"Wir können bestätigen, dass im gegenseitigen Einvernehmen beschlossen wurde, dass Cheftrainer Igor Tudor den Verein mit sofortiger Wirkung verlässt", teilte Tottenham in einem offiziellen Statement mit. Neben Tudor verlassen auch Torwarttrainer Tomislav Rogic und Athletiktrainer Riccardo Ragnacci den Verein.

"Wir danken Igor, Tomislav und Riccardo für ihren Einsatz in den vergangenen sechs Wochen. Gleichzeitig sprechen wir Igor und seiner Familie nach dem jüngsten Verlust unser tiefes Mitgefühl aus", heißt es weiter. Ein Nachfolger soll zeitnah benannt werden.