Napoli-Stürmer Höjlund kritisiert verzerrte Medienberichte über seine Zeit bei United

Napolis Rasmus Hojlund im Zweikampf mit Cagliaris Alberto Dossena
Napolis Rasmus Hojlund im Zweikampf mit Cagliaris Alberto DossenaČTK / AP / Gianluca Zuddas

Rasmus Höjlund wirft den dänischen und internationalen Medien vor, seine Phase bei Manchester United deutlich negativer dargestellt zu haben, als er sie selbst empfunden hat.

Obwohl sein Wechsel zur SSC Neapel und die Rückkehr in die Serie A nach außen hin wie eine Flucht wirkten, um die Freude am Spiel wiederzufinden, widerspricht Höjlund dieser Sichtweise nun im Interview mit TV2 Sport.

"Ich habe es genossen, in Manchester Fußball zu spielen. Besonders in Dänemark haben die Medien das Bild gezeichnet, es sei alles furchtbar gewesen und ich hätte schlecht gespielt – aber so sehe ich das überhaupt nicht", betont der Napoli-Stürmer.

Höjlund will mit Dänemark zur WM 2026

Höjlund ist sich der Macht der Berichterstattung bewusst: "Die Medien haben im Fußball enormen Einfluss, dem man sich schwer entziehen kann. Aber die Realität ist vielschichtiger. Deshalb ist es wichtig, bei Erfolg nicht abzuheben, sich aber von Kritik auch nicht unterkriegen zu lassen."

Nach seinem Transfer zu Napoli zur Saison 2025/26 blühte Höjlund unter Antonio Conte förmlich auf. Mit bisher 13 Pflichtspieltoren hat er in Italien seine Treffsicherheit wiedergefunden. Bereits im Dezember 2025 feierte er mit dem Gewinn des italienischen Supercups einen ersten Titel und bezeichnete den Wechsel als "großartige Entscheidung".

Aktuell liegt der Fokus des Stürmers auf der Nationalmannschaft: Höjlund wird eine Schlüsselrolle einnehmen, wenn Dänemark am kommenden Wochenende in den Playoffs um das WM-Ticket kämpft.