Chelsea sei "einer der größten Vereine im Weltfußball, und es erfüllt mich mit großem Stolz, Trainer dieses großartigen Klubs zu werden", sagte Xabi Alonso bei seiner offiziellen Präsentation.
"Aus meinen Gesprächen mit der Eigentümergruppe und der sportlichen Führung geht klar hervor, dass wir dieselben Ziele verfolgen. Wir wollen eine Mannschaft aufbauen, die in der Lage ist, dauerhaft auf höchstem Niveau mitzuspielen und um Titel zu kämpfen", sagte der 44-Jährige.
Enttäuschung in Liverpool
Alonso – der Bayer Leverkusen 2024 zum Double geführt hatte und bis Januar bei Real Madrid im Amt war – soll das Trainerchaos der Blues beenden. Die Premier League kennt Alonso aus seiner aktiven Zeit beim FC Liverpool. Dort war der frühere Stratege von 2004 bis 2009 aktiv.
Bei den Reds hätten viele Fans ihren einstigen Liebling gerne gesehen, zumal Manager Arne Slot an der Anfield Road regelmäßig mit Kritik zu kämpfen hat. Doch Alonso entschied sich nach der Enttäuschung von Madrid, schnell ins Geschäft zurückzukehren. Seine Aufgabe könnte kaum schwieriger sein.
Chelseas Trainer-Rochade soll endlich beendet werden
Der letzte Teammanager, der so etwas wie eine Ära in Chelsea begründete, war José Mourinho, der von 2004 bis 2007 und von 2013 bis 2015 bei den Blues wirkte. Besonders zuletzt war der Klub ein Pulverfass, derzeit steht der dritte Hauptverantwortliche in dieser Saison an der Seitenlinie.
Enzo Maresca, der die Engländer zum Titel bei der Klub-WM geführt hatte, verließ den Klub nach einem Zerwürfnis mit der Vereinsführung zum Jahresbeginn.
Auf ihn folgte Liam Rosenior, der trotz eines langfristigen Vertrags bis 2032 nach weniger als vier Monaten entlassen wurde. Der Engländer Calum McFarlane übernahm zweimal interimsweise.

