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Schmähgesänge über Jota: Fans drohen Konsequenzen – CR7 fordert XXL-Stadionverbote

Ronaldo kritisiert einen Teil der Fans in Saudi-Arabien
Ronaldo kritisiert einen Teil der Fans in Saudi-ArabienREUTERS/Hamad I Mohammed

Die geschmacklosen Schmähgesänge über den verstorbenen Diogo Jota haben womöglich harte Konsequenzen für einige Anhänger des saudi-arabischen Klubs Al-Taawoun. Superstar Cristiano Ronaldo forderte eine lebenslange Stadionsperre für die Täter. Der saudi-arabische Fußballverband und die Saudi Pro League verurteilten in einer gemeinsamen Erklärung das "inakzeptable Verhalten einiger Anhänger".

Die Zuschauer hatten beim 0:6 von Al-Taawoun gegen Al-Hilal den im Sommer 2025 tödlich verunglückten Jota verhöhnt, um damit Al-Hilals Ruben Neves zu treffen. Jota war einer der engsten Freunde von Neves.

Der Mittelfeldspieler reagierte souverän auf die Sprechchöre, indem er sarkastisch den Daumen nach oben streckte und applaudierte, ehe er in den Himmel deutete. "Ich hoffe nur, dass sie später nicht beten gehen – nach dem, was sie getan haben", sagte er.

Auch saudische Liga positioniert sich deutlich

Ronaldo, der für Al-Nassr in Saudi-Arabien spielt, forderte die Liga auf, die Vorfälle zu untersuchen. "Personen, die sich so verhalten, sollte der Zutritt zu einem Stadion nie wieder gestattet werden", schrieb er bei Instagram.

"Das Ausnutzen persönlicher Tragödien zu Zwecken der Beleidigung oder Provokation ist ein inakzeptables Verhalten, das im saudischen Fußball keinen Platz hat", hieß es in einer Stellungnahme der Liga. Man werde nun die "erforderlichen Maßnahmen" ergreifen.