Ohne nennenswerte Spielerverkäufe soll das Budget für Neuzugänge bei lediglich gut 45 Millionen Euro liegen – eine Summe, die im heutigen Spitzenfußball kaum für die Verpflichtung eines absoluten Top-Stars ausreicht. Um den Kader dennoch punktuell verstärken zu können, sind die Gunners in diesem Sommer wohl zu lukrativen Verkäufen von Leistungsträgern gezwungen.
Intern kursieren bereits Namen wie Martin Ødegaard, Gabriel Martinelli oder Ben White, deren Abgang schmerzhaft wäre, aber die nötigen Mittel für neue Investitionen freisetzen könnte. Besonders Absolventen der eigenen Academy wie Ethan Nwaneri gelten als attraktive Verkaufskandidaten, da deren Transfererlöse in der Bilanz als reiner Gewinn verbucht werden können.
Tonali-Transfer geplatzt
Die finanziellen Fesseln haben bereits erste konkrete Auswirkungen auf die Kaderplanung. So musste Arsenal laut dem Bericht den Plan aufgeben, den italienischen Nationalspieler Sandro Tonali von Newcastle United zu verpflichten.
Zwar hatte der Club im Januar bereits wegen des Mittelfeldstrategen angefragt, doch die Preisvorstellung der Magpies, die bei über 100 Millionen Euro liegen soll, sprengt derzeit den Rahmen des Machbaren. Nachdem die Verantwortlichen die Zahlen geprüft hatten, wurde Tonali kurzerhand von der Einkaufsliste gestrichen.
Der Sommer 2026 wird für die Arsenal-Bosse somit zu einem Drahtseilakt zwischen sportlicher Ambition und finanzieller Disziplin.
