Hohe Intensität, flüssiges und attraktives Spiel, Ausgeglichenheit und Chancen auf beiden Seiten: So lässt sich die erste Halbzeit von Inter gegen Napoli zusammenfassen, trotz des Drucks und der Bedeutung der Partie für beide Teams.
Zum Match-Center: Inter Mailand vs. SSC Neapel
Die Hausherren gingen mit ihrem ersten echten Angriff und nach Vorarbeit von Ex-Gladbacher Marcus Thuram durch Dimarco in Führung. Inter schien das Spiel in der Folge voll im Griff zu haben und agierte reif und geschlossen.

Napoli verlor nie die Orientierung und kam in der 26. Minute durch McTominay zum Ausgleich, der sich perfekt in den Strafraum schlich und eine präzise Hereingabe von Leipzig-Leihgabe Eljif Elmas aus kurzer Distanz verwertete.
Napoli gibt nie auf
Die zweite Halbzeit begann mit einer Großchance für Napoli: Rasmus Höjlund setzte sich mit Tempo durch, doch sein Abschluss im Strafraum verfehlte knapp den linken Pfosten von Yann Sommer. Der amtierende Meister wirkte nun selbstbewusster, doch nach und nach kippte das Spiel wieder zugunsten der Hausherren

Ein ungestümes Einsteigen von Amir Rrahmani gegen Lautaro Martinez wurde vom VAR als Foul gewertet und führt folgerichtig zu einem Elfmeter. Conte sah dies anders, beschwerte sich zu vehement und flog vom Platz. Vom Punkt verwandelte Standard-Spezialist Calhanoglu mithilfe des Pfostens und brachte Inter erneut in Führung.
Napoli bleibt weiter im Spiel und glich neun Minuten später erneut aus, nachdem die Nerazzurri-Defensive – insbesondere DFB-Nationalspieler Yann Bisseck – zu nachlässig agierte. Der eingewechselte Noa Lang fand Scott McTominay im Zentrum – der Schotte erzielte das 2:2.
