Auf den Aufnahmen des Livestreams ist zu hören, wie Behrens seinen Mitspieler Koutsias als "kleine Missgeburt" bezeichnet und ihn auffordert, leise zu sein.
Der FC Lugano verurteilte den Vorfall in einer Stellungnahme "in aller Deutlichkeit". Der Klub kündigte an, die Angelegenheit intern aufzuarbeiten und über eine mögliche Disziplinarmaßnahme zu entscheiden. Eine Reaktion von Behrens gab es zunächst nicht.
Eklat um Regenbogen-Trikot
Es ist nicht das erste Mal, dass Behrens negativ auffällt. Der Angreifer, der in seiner Karriere unter anderem für Union Berlin und den VfL Wolfsburg spielte, zog im Herbst 2024 bereits Kritik auf sich. Im Rahmen einer Marketingaktion hatte er sich geweigert, ein in Regenbogenfarben gestaltetes Wolfsburg-Trikot als Zeichen für Vielfalt und Toleranz zu unterschreiben.
Dabei kam es zu einer homophoben Äußerung. Der VfL Wolfsburg verurteilte den Vorfall und belegte Behrens mit einer Strafe. Später bat der Spieler öffentlich um Entschuldigung für seine "nicht in Ordnung" gewesenen Worte.
