Juventus bestimmte im finalen Quali-Spiel zur UEFA Women's Champions League zunächst das Geschehen. St. Pölten verteidigte in Biella lange konsequent, musste fünf Minuten vor der Pause aber doch den Rückstand hinnehmen. Nach einem Stellungsfehler der SKN-Defensive traf Pinto zum 1:0.
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Die Mannschaft von Laurent Fassotte gab sich trotz des deutlichen Rückstands im Gesamtscore nicht auf. Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die „Wölfinnen“ mutiger und wurden dafür belohnt. Aagaard schloss nach einem Ballgewinn einen Konter zum 1:1 ab. Diana Lemesova traf nach einem Eckball in der 63. Minute die Stange. Juventus verwaltete den Vorsprung im Gesamtscore anschließend souverän.

„Es war eine fantastische Leistung, ich bin sehr stolz, die Mädels haben das Maximum gegeben“, lobte Fassotte seine Mannschaft. Auch Isabel Aistleitner sah gegenüber dem Hinspiel eine deutliche Steigerung: „Wir haben im Gegensatz zum ersten Spiel genau das umgesetzt, was wir wollten, und alle haben alles am Platz gegeben.“
Internationale Saison geht weiter
Besonders die deutliche Niederlage im ersten Duell ärgerte Fassotte im Nachhinein. „Ich bin ein bisschen enttäuscht, weil wir im ersten Spiel mehr herausholen hätten können“, erklärte der Belgier. Einfache Fehler in den ersten 45 Minuten hätten sein Team letztlich die Qualifikation gekostet.
International ist die Saison für St. Pölten dennoch nicht beendet. Die Niederösterreicherinnen wechseln in die zweite Qualifikationsrunde des UEFA Women’s Europa Cup. Die Auslosung findet am Freitag statt.
