"Stehplätze sind ein wichtiger Bestandteil der Fankultur und des Stadionerlebnisses in Deutschland. Aus dem Dialog mit unseren Fans wissen wir, wie groß der Wunsch nach Stehplätzen bei Länderspielen ist", sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf. Deshalb habe sich der Verband in den vergangenen Jahren innerhalb der Europäischen Fußball-Union für die Wiedereinführung von Stehplätzen bei Länderspielen und Turnieren starkgemacht.
"Wir freuen uns, diesen Wunsch nun gemeinsam mit unseren Fans umsetzen zu können, und hoffen, damit einen weiteren Beitrag zur positiven Entwicklung der Stimmung bei Länderspielen zu leisten. Außerdem schaffen wir ein weiteres preisgünstiges Angebot für unsere Fans, denn Fußball ist für alle da", sagte Neuendorf.

Die Anzahl der Stehplätze richtet sich nach Spielort und Paarung. Für die Nations-League-Spiele gegen Griechenland in Augsburg (27. September) und gegen Serbien in München (1. Oktober) werden Tickets ab 18 Euro zu haben sein, Mitglieder des "Fan Clubs Nationalmannschaft" zahlen noch drei Euro weniger. Verkaufsstart ist der 18. August.
Stehplatzverbot seit vier Jahren aufgehoben
Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hatte das generelle, seit 1998 geltende Stehplatzverbot für internationale Wettbewerbe bereits vor der Saison 2022/23 aufgehoben. Deutschland, Frankreich, England, Spanien und Italien, dann zusätzlich auch die Niederlande, Belgien, Schottland, Portugal und Österreich durften Stehplätze in Vereinswettbewerben der Männer wieder öffnen.
Für die Saison 2026/27 wird das Programm für die beteiligten Verbände auf alle UEFA-Wettbewerbe ausgeweitet.
Klopp gibt sein Bundestrainer-Debüt am 24. September auswärts – in Amsterdam gegen die Niederlande. Es folgen die Heimspiele gegen Griechenland und Serbien.
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